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Müllermilch schwappt über den Atlantik

Wenn der „Joghurt mit der Ecke“ demnächst auch in den Supermärkten der Vereinigten Staaten in den Kühlregalen steht, dann ist der Übersetzer fein raus. Denn in den USA steht der beliebte Joghurt mit der kleinen abknickbaren Ecke, die von Cerealien bis Schokoperlen so ziemlich alles bereithält, vor dem Markteintritt. Der simple Name lautet „Müller Corner“.

Neben diesem Erfolgprodukt soll auch „Froop“ bald die USA erobern. Laut n-tv geht Müller das Thema nicht im Alleingang an, sondern hat sich mit Pepsi einen prominenten Verbündeten mit ins Boot geholt. Unweit von New York, in Batavia, wird unter Federführung des neuen Gemeinschaftsunternehmens „Müller Quaker Dairy“ ein Werk gebaut, das die für Amerika neuen Produkte zunächst an der Ostküste verkauft.

Beide Seiten erhoffen sich eine Menge. Der US-Amerikaner hinkt in Sachen Molkereiprodukte weit hinterher, Müllermilch will an die Erfolge in den Kernmärkten Deutschland und Großbritannien anknüpfen. Pepsi erhofft sich durch die Expansion weitere Umsätze, denn der Global Player ist bereits in Russland in Sachen Molkereiprodukte erfolgreich und betreibt überdies ein Joint Venture mit Almarai aus Saudi Arabien, der größten ansässigen Molkerei.

Bereits zu Jahresbeginn zeigte sich Müller wenig geizig und kaufte in Schottland Robert Wiseman Dairies für 340 Millionen Euro. Wie letztendlich die „Müller Corner“ von den US-Konsumenten angenommen wird, bleibt abzuwarten. Denn die Kühltheken in den amerikanischen Supermärkten sind um ein vielfaches länger als bei uns – um da aufzufallen, muss man schon einiges zu bieten haben, außen wie auch innen.

(Redaktion)


 


 

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