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Konzerthaus Karlsruhe

Falstaff

Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeare in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Im Karlsruher Konzerthaus setzt das Institut für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe seine erfolgreichen Opernproduktionen mit Giuseppe Verdis Falstaff, inszeniert von Andrea Raabe und musikalisch geleitet von Alicja Mounk fort. Nach dem großen Erfolg von Benjamin Brittens „A Midsummer Night´s Dream“ im vergangen Jahr dürfen die Opernfreude wieder gespannt sein, was das Institut für MusikTheater ab dem 8. November auf die Bühne bringt.

Mit seinem 1893 entstandenen letzten Bühnenwerk nach Shakespeare hat Verdi die musikalische Komödie geradezu noch einmal neu erfunden und dabei zu einem absoluten Höhepunkt geführt. Auf der Basis von Arrigo Boitos genialem Textbuch schrieb er eine Musik, die in ihrer Agilität eine Jugendlichkeit ausstrahlt, bei der man kaum auf das hohe Alter des Komponisten schließen würde. Überdies gelang Verdi mit „Falstaff“ ein Welttheater, bei dem die Grenzen zwischen Komödie und Tragödie aufgebrochen werden gemäß der Devise: „Die ganze Welt ist ein Witz, und wir sind alle Narren.“ Über die blamabelste Niederlage hilft immer noch das Lachen hinweg – und nur der darf über andere lachen, der auch über sich selbst lachen kann. Diese Lektion erteilt uns und den Bürgern von Windsor der abgetakelte Ritter Sir John Falstaff, der ewige, aber erfolglose Schwerenöter, der mit seinen Bemühungen um die Damenwelt jeden Alters einen Hauch von Anarchie in eine scheinbar wohlgeordnete Welt bringt.

Wie in den vergangen Jahren spielen und singen wieder Studierende des Instituts für MusikTheater. Im Orchestergraben spielt das höchst erfolgreiche Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe unter der Leitung von Alicja Mounk auf. Für die Inszenierung und künstlerische Leitung zeichnet Andrea Raabe zusammen mit dem Bühnenbildner Tobias Dinslage und der Kostümbildnerin Julia Schnittger verantwortlich. Klaus Angermann übernimmt die Dramaturgie bei dieser Arbeit und Katrin Klewitz betreut als Expertin die diversen Kampfszenen des Abends.

Vorstellungen jeweils um 19.30 Uhr  am Di  08.11 (Premiere), Di  15.11., So  20.11. und Di  22.11. 

Karten sind im Vorverkauf zu 24 € / 16 € / 8 €, erm. 15 € / 10 € / 5 € unter www.reservix.de oder an den üblichen VVK-Stellen erhältlich.

(Redaktion)


 


 

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