Prix de l'Arc de Triomphe
Longines Grosser Preis von Baden als Sprungbrett für die historische Prix de l’Arc de Triomphe-Siegerin Danedream
Iffezheim / Paris. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahrzehnts diente der Grosse Preis von Baden das Sprungbrett für den Gewinner des wohl wichtigsten Galopprennens der Welt: Die dreijährige Stute Danedream im Besitz der Familie Volz aus dem badischen Achern und des Japaners Teruya Yoshida hat am Sonntag in Paris-Longchamp den mit vier Millionen Euro dotierten Qatar Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen.
Und sie schaffte es in der gleichen überlegenen Art und Weise, wie sie zuvor schon den Großen Preis von Berlin und dann Anfang September den Longines Grosser Preis von Baden holte.
Bei einer neuen Rekordzeit von 2 Minuten und 24,9 Sekunden für die 2.400m lange Distanz blieb die Longines Uhr stehen. Das Schweizer Unternehmen ist ja nicht nur offizieller Zeitnehmer auf der Rennbahn Iffezheim, sondern unter anderem auch in Longchamp. Die Siegerzeit war 13 Sekunden schneller als beim Erfolg von Danedream in Baden-Baden, Ausdruck der unterschiedlich schnellen Bodenverhältnisse. Die von Peter Schiergen trainierte und von Andrasch Starke (Meetings-Champion während der Grossen Woche 2011) gerittene Stute fühlt sich offenbar auf jedem Geläuf wohl, ganz gleich ob vom Regen aufgeweicht oder von der Sonne gefestigt.
„Wir freuen uns riesig für das Team von Danedream“, sagte Baden Racing-Geschäftsführer Dr. Benedict Forndran. „Das ist ein historischer Erfolg für den deutschen Galoppsport und natürlich eine tolle Aufwertung für den Longines Grosser Preis von Baden.“ Nach 36 Jahren (Star Appeal) gelang erst der zweite deutsche Sieg in dem Pariser Megarennen.
Der Badener Grand Prix war in der jüngeren Vergangenheit dagegen schon immer ein gutes Sprungbrett für den Prix de l’Arc de Triomphe: 2002 siegte Marienbard (Trainer Saeed bin Suroor) für Godolphin mit Frankie Dettori im Sattel zuerst in Baden-Baden und vier Wochen später in Paris. 1988 gewann Carroll House (Michael Jarvis) den Grossen Preis und ein Jahr später den Arc. Aber es gab auch gute Platzierungen: 1996 ließ Pilsudski (Michael Stoute) seinem Sieg in Iffezheim einen zweiten Platz im Arc folgen. 1997 und 1998 belegten Borgia (Bruno Schütz) bzw. Tiger Hill (Peter Schiergen) als Badener Sieger jeweils einen dritten Rang. 2005 war Westerner (Elie Lelouche) Dritter in Iffezheim und Zweiter in Longchamp, das gelang 2009 auch Youmzain (Mike Channon). 2008 landete It’s Gino (Andreas Wöhler) sowohl in Baden als auch in Paris auf dem dritten Rang.
Und noch ein Ergebnis vom Sonntag in Paris freute Baden Racing: Djumama, die Winterkönigin von 2010 und bei der Grossen Woche 2011 Zweite im Mercedes-Benz Stutenpreis, belegte im Gruppe I Prix de l’Opera, einem der wichtigsten Stutenrennen Europas, einen starken fünften Rang. Am kommenden Sonntag ist der Preis der Winterkönigin der Höhepunkt des Sales & Racing Festivals (8. und 9. Oktober) zum Abschluss der Rennsaison in Iffezheim.
(Baden Racing )
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