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Anderen Menschen und der Umwelt zu Weihnachten helfen

Weihnachten ist eine Zeit, in der viele Menschen immer wieder daran erinnert werden, wie gut es ihnen doch eigentlich geht. Leider geht es nicht allen Menschen so gut. Auch unsere Umwelt wird durch die zunehmende Industrialisierung mehr und mehr belastet. Es wird Zeit, das zu ändern.

In der Weihnachtszeit sind Menschen statistisch gesehen am meisten dazu bereit, Geld für einen wohltätigen Zweck auszugeben. Leider nutzen viele Menschen diese Bereitschaft ihrer Mitmenschen aus und versenden Briefkastenwerbung, auf denen angeblich arme Kinder mit großen, traurigen Augen abgebildet sind. Viele dieser Projekte sind äußerst unseriös, allein aus der Tatsache, dass seriöse Organisationen nicht mit Briefkastenwerbung auf sich aufmerksam machen würden. Wer wirklich etwas Gutes tun möchte, der kann mit einem Bankkonto soziale Projekte fördern. Viele Banken bieten solche Möglichkeiten an - auch die eigene Hausbank. Diese Banken setzen sich in der Regel für drei verschiedene Zwecke ein:

1. Ethikprojekte: Entwicklung und Förderung

Ethikprojekte zielen auf eine Entwicklungszusammenarbeit mit einem Land oder einer bestimmten Region ab - insbesondere im Bereich Jugendhilfe und Bildung. Zusammen mit einheimischen Organisationen wird geholfen, Kindern eine moderne, kostenfreie Bildung inklusive Unterkunft, Ernährung, medizinischer Versorgung sowie sauberem Trinkwasser zu gewährleisten - also all das, was ein Kind für ein gesundes Wachstum benötigt.

Interessierte können solche Projekte entweder mit Geldspenden oder mithilfe von Patenschaften fördern. Weitere Fördermöglichkeiten sind Spenden in Form von Möbeln, Schulsachen oder Ähnlichem. Einige Organisationen freuen sich darauf, wenn die Spender noch aktiver werden und das jeweilige Dorf oder die Stadt besuchen und beim Aufbau mithelfen.

2. Frauenprojekte: Gerechtigkeit und Gleichheit

In der westlichen Welt ist man es gewöhnt, dass Frauen in etwa dieselben Rechte wie Männer haben. Zwar gibt es auch hier nach wie vor Gleichstellungsprobleme im Berufsleben, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt, dennoch sind die Erfolgsaussichten einer Frau allgemein als akzeptabel zu beschreiben.

In anderen Ländern sieht es anders aus: In vielen Kulturen sind Mädchen und Frauen nicht dem männlichen Geschlecht gleichgestellt. Ihnen fehlen Möglichkeiten, sich zu bilden, und können so keine Zukunft aufbauen, in der sie nicht auf einen Partner angewiesen sind.

Abseits der Bildung helfen einige Frauenprojekte gegen weitaus traumatischere Themen wie häusliche oder sexualisierte Gewalt, Frauenhandel sowie Zwangsprostitution. Auch das sind Themen, mit der sich die heutige Gesellschaft nach wie vor befassen muss. Eine von der Europäischen Union im Jahr 2013 veröffentliche Studie zeigt, dass die Zahl der Opfer des Menschenhandels in Europa steigt, während es immer weniger Verurteilte gibt.

3. Umweltprojekte: Zum Wohle unserer Umwelt

Die meisten Länder der Welt achten inzwischen nicht mehr so viel auf unsere Umwelt, wie sie es eigentlich verdienen würde. Abgeholzte Urwälder, ausgelaufenes Öl in Meeren und Abgase, die die Ozonschicht zerstören, sind nur einige Probleme, mit der die Menschheit heute zu kämpfen hat. Umweltorganisationen schauen Konzernen auf die Finger, die der Umwelt schaden. Mit einer kleinen Spende kann man diesen Organisationen helfen, ihre Aufgabe auszuführen, und trägt so zum Umweltschutz bei. Natürlich kann jeder Mensch auch zu Hause die Umwelt schonen, in der er zum Beispiel sein Haus mit einer guten Wärmedämmung aufrüstet, energiesparende Geräte verwendet und sich sparsam verhält.

(Redaktion)


 


 

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