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Kaffeehauskette

Kalifornische Kaffeehaus-Kette statt Kosmetik

Milliardendeal einer deutschen Unternehmerfamilie: die kalifornische Kaffeehauskette Peet’s Coffe & Tea wird von den Reimanns aufgekauft.

Peet’s Coffee & Tea wurde im Jahre 1966 vom Holländer Alfred Peet aus der Taufe gehoben. Der brachte kräftig geröstete Kaffeesorten in seine Cafés und setzte dem in seinen Augen schlechten Kaffee made in USA ein europäisches Spitzenprodukt entgegen.

Das scheint zumindest die deutsche Unternehmerfamilie Reimann zu überzeugen. Der ist die Investition in Kaffee eine Milliarde US-Dollar wert. Das Geld hätte eigentlich für einen anderen Kauf herhalten sollen, aber die geplante Übernahme des Kosmetikkonzerns Avon vor einigen Monaten scheiterte in letzter Minute.

Der Kaffeehandel jedoch scheint in trockenen Tüchern. Der Reimann-Clan (Clerasil, Kukident, Bally-Schuhe) wird Peet’s über ihre Investmentholding übernehmen. Für die börsennotierte Kaffeehauskette bieten die Reimanns je Aktie 73,50 Dollar. Der Wert liegt fast 30 Prozent über dem aktuellen Kurs und sollte die Aktionäre wohl zustimmen lassen. Wenn es die Wettbewerbshüter auch tun, dann ist in drei Monaten der Kauf abgeschlossen und die Kosmetik-Niederlage vergessen gemacht.

(Redaktion)


 


 

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