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Tarifverhandlungen

Coca-Cola tritt in den Warnstreik

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE) steht kurz vor neuen Tarifverhandlungen. Bis die Gespräche am 30. Januar stattfinden, gibt es von der Gewerkschaft erste organisierte Warnstreiks, von denen auch der Standort in Karlsruhe betroffen ist.

Etwa 50 Beschäftigte in der Frühschicht sollen sich am Warnstreik in Karlsruhe beteiligen. Bundesweit treffen die Streiks etwa 10.000 Mitarbeiter des Konzerns, die auf über 50 Standorte verteilt sind. Die Warnstreiks sollen vor allem eins verhindern: das Scheitern der kommenden Verhandlungen. Hier sind große Schritte vonseiten der Arbeitgeber gefordert.

Sechs Prozent mehr Lohn gefordert

Mit den Warnstreiks erhöht die Gewerkschaft Stück für Stück den Druck, um ihre Forderungen zeitnah durchzusetzen. An fast allen Standorten werden die Mitarbeiter zu einem Streik aufgefordert. Allerdings kündigt eine Pressemitteilung der Gewerkschaft noch schlimmere Maßnahmen an, wenn die Arbeitgeber nicht großzügig einlenken. Auch die Beschäftigten sind sehr entschlossen und wollen ihre Forderungen durchsetzen. So sollen beispielsweise Löhne und Gehälter um sechs Prozent steigen.

Die Geschäftsführung jedoch droht mit einem Stellenabbau, obwohl sie ein positives Geschäftsergebnis zeigen konnte. Außerdem sollen die Arbeitszeiten noch flexibler gestaltet werden. Die Mitarbeiter hingegen haben schon seit mehreren Jahren auf Teile der vertraglich vereinbarten Lohnerhöhung verzichtet. Selbst in Karlsruhe steckten die Mitarbeiter für ein positives Geschäftsergebnis zurück.

(Christian Weis)


 


 

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