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  • 10.07.2014, 14:54 Uhr
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  • Deutschland
Objektschutz

Sicherheitsdienstleistungen für Unternehmen

Für Unternehmen ist Sicherheit von zentraler Bedeutung. Erst wenn alle Produktionsanlagen, Bürogebäude und Lager dauerhaft überwacht werden, lässt sich der unbefugte Zutritt durch Dritte vermeiden. Da nur die wenigsten Unternehmen eine Inhouse-Sicherheitsmannschaft beschäftigen, vergeben sie den Auftrag per Outsourcing an externe Sicherheitsdienstleister.

Das Leistungsspektrum von Sicherheitsdiensten

Der Objektschutz ist eine der wichtigsten Leistungen, von Sicherheitsdienstleistern. Dabei wird ein Gebäude ganztägig durch qualifiziertes Personal überwacht. Dabei geht es vor allem darum, kriminellen Handlungen vorzubeugen. Objektschützer verhindern Vandalismus ebenso zuverlässig wie Industriespionage. In Zeiten steigender Kriminalität ist dies für Unternehmen besonders wichtig. Die Einsatzgebiete sind breit gefächert. Die Dienste von Objektschützern nimmt man in Bürogebäuden, Industrieanlagen, Einkaufszentren, Parkhäusern und öffentlichen Gebäuden in Anspruch. Dabei zeigen sie durch Revierfahrten Präsenz, observieren das Gelände und halten Eindringlinge fest. Auch Pförtnerdienste sind hier zu nennen.

Neben dem reinen Objektschutz übernehmen Sicherheitsdienstleister auch weiterführende Aufgaben. Hierzu gehören:

  • Veranstaltungsservice – Kontrolle am Einlass, Crowd-Management, Kassenkontrolle, Ordner
  • Installation – Auch die Einrichtung von Alarmanlagen gehört zum Kompetenzspektrum von Sicherheitsdienstleistern. Meistens ist ihre Zentrale mit der Anlage verbunden, sodass sie im Notfall direkt eingreifen und die Polizei informieren können.
  • Personenschutz – Schutz und Überwachung einzelner Personen in der Öffentlichkeit
  • Ladenüberwachung – Hierzu gehören z.B. Ladendetektive. Als normale Einkäufer getarnt überführen sie Ladendiebe.
  • Revierdienst – Überwachung durch mobile Einheiten mit festen Routen

Die Grundlage – ein stringentes Sicherheitskonzept

Ehe es an die Bewachung geht, erstellt der Sicherheitsdienstleister zusammen mit dem Auftraggeber ein individuelles Sicherheitskonzept. Dabei wird zunächst der aktuelle Sicherheitsbedarf überprüft und evaluiert. Sind die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend, werden Bewachungslücken aufgedeckt und thematisiert. Dabei schlägt der Dienstleister dem Unternehmen einen individuellen Maßnahmenkatalog vor, der an das Budget und den Bedarf angepasst ist.

Besondere Rechte von Objektschützern

Betraut ein Unternehmen einen Sicherheitsdienst mit dem Objektschutz (auch Separatbewachung), überträgt es diesem bestimmte Befugnisse. Dadurch wird der Wachmann in die Rolle des Besitzdieners versetzt. Er ist berechtigt, das Hausrecht im Namen des Besitzers auszuüben. Dabei handelt er auf Grundlage von § 859 BGB (Recht auf Selbsthilfe). Darüber hinaus haben die Wachleute keine gesonderten rechtlichen Befugnisse. Zur Ausübung benötigen sie eine Bewachungserlaubnis. Nach eingehender Prüfung wird sie ihnen von den Ordnungs- bzw. Landratsämtern erteilt.

Rechtsgrundlage für das Ausüben von Sicherheits- und Bewachungsdienstleistungen ist § 34a der Gewerbeordnung und die Bewachungsverordnung. Darüber hinaus können sie nur sogenannte Jedermannsrechte gem. § 127 Abs. 1 StPO ausüben. Besonders wichtig ist hierbei die vorläufige Festnahme. Damit haben sie ein effektives Mittel im Umgang mit Eindringlingen. Darüber hinaus dürfen sie Notwehr ausüben und Ausweiskontrollen durchführen. Nähere Informationen hierzu findet man z.B. unter http://rad-sicherheit.com/leistungen/objektschutz/.

Qualifikationen und Dienstkleidung

Qualifizierungen können gem. § 34a der Gewerbeverordnung erlangt werden. Die entsprechende Dienstbezeichnung heißt Sicherheitsfachkraft. Darüber hinaus lassen sich zusätzliche Qualifikationen ablegen, an denen der Auftraggeber die Qualität des Dienstes erkennt. Hierzu gehören die Dienstbezeichnungen Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft, Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Fachkraft für Schutz und Sicherheit und zuletzt Meister für Schutz und Sicherheit.

Üblicherweise tragen Mitglieder von Sicherheitsdiensten Uniformen. Einschränkungen sind in § 12 der Bewachungsverordnung festgelegt. Sie dürfen nicht mit Uniformen von Staatsangestellten und Streitkräften verwechselt werden können. Auch dürfen keine Abzeichen genutzt werden, die Amtsabzeichen ähneln.

(Redaktion)


 


 

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