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  • 10.10.2012, 15:47 Uhr
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  • Deutschland
Online

Marketingstrategien für das Internet

Das Internet wird für Unternehmen immer wichtiger bei der Kundenakquise, -bindung und als zusätzlicher Vertriebskanal. Dementsprechend relevant erscheint eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Möglichkeiten, die das Internet für Marketingzwecke bietet.

Besonderheiten des Internets

Das Internet ist ein Medium, bei dem sich der Nutzer seine Inhalte selbst aussuchen kann, womit es bei Marketing-Kampagnen insbesondere auf den Nutzwert eines Angebotes, weniger die emotionale Überzeugung ankommt. Im Gegensatz zu den klassischen Formen des Marketings weist das Internet die folgenden Merkmale auf:

  • Interaktivität
  • eher Pull- als Push-Medium
  • Integration der Kunden
  • Individualisierung
  • Flexibilisierung und Aktualität, z. B. von Warenbeständen im Vergleich zu Print-Katalogen
  • hohe Transparenz
  • ständig verfügbar und (fast) weltweit abrufbar

Ziele des Online-Marketings

Online-Marketing stellt einen Teilbereich des Marketings dar (Cross-Media-Marketing), bei dem Onlinemedien wie Internet und E-Mail genutzt werden, um mit den Kunden in Kontakt zu treten. Das Hauptziel sind dabei Umsatzsteigerung, Imageaufwertung sowie die Ausweitung von Bekanntheitsgrad und Marktanteilen.

Der erste Schritt: Die Marktanalyse

Bevor die Wahl auf einen Marketing-Mix fällt, ist für jedes Unternehmen eine Marktanalyse erforderlich. Nur wenn die Zielgruppe mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und der damit verbundenen Ansprache bekannt ist, kann das Online-Marketing zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Ist die Zielgruppe eingegrenzt, sollte ein Konzept entworfen werden, welche Kanäle für die Werbeaktivitäten zum Einsatz kommen. Diese müssen an der Zielgruppe sowie dem Profil des Unternehmens ausgerichtet werden, um zur weiteren Stärkung des Image beizutragen.

Suchmaschinenmarketing und -optimierung (SEM und SEO)

Suchmaschinenmarketing

Mithilfe von vierzeiligen Text-Werbeanzeigen wie beispielsweise AdWords bei Google oder AdCenter von Microsoft können Unternehmen ihr Angebot kostenpflichtig auf den ersten Plätzen bzw. in der rechten Spalte der Suchmaschinenanfragen platzieren.

Die Kosten für eine Anzeige betragen zwischen 0,05 und 10 Euro, was sich mithilfe der Einstellungen über ein Tagesbudget kontrollieren lässt. Für ein eingegebenes Stichwort werden in der Regel bis zu acht Anzeigen dargestellt, wobei die maximale Gebotshöhe, d. h. das Höchstgebot für die Kosten pro Klick, sowie der intern errechnete Qualitätsfaktor (Relevanz des Anzeigentextes + Klickrate + weitere Faktoren) über die Positionierung der Anzeige entscheiden.

Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung stellt eine Ausrichtung der eigenen Firmenpräsenz auf die Algorithmen dar, die Google und andere Suchmaschinen zur Darstellung der Ergebnisse verwenden (On-Page-Optimierung). Hierbei werden beispielsweise relevante Keywords, d. h. potenziell wichtige Suchbegriffe, die für das Angebot eines Unternehmens wichtig sind, in den Text der Webseite eingebunden. Darüber hinaus sind Aspekte wie eine gute Meta Description, ein informativer Text sowie eine professionelle Gestaltung des Internetauftrittes für die optimale Platzierung bei den Suchergebnissen zu beachten. Dies erscheint vor allem deshalb wichtig, da viele Nutzer lediglich die ersten Ergebnisse einer Suchanfrage betrachten.

Neben der Optimierung der eigenen Webseite erfolgt eine Off-Page-Optimierung durch die Verlinkung des Internetauftrittes auf anderen Seiten. Dies lockt nicht nur externe Besucher auf den eigenen Webauftritt, sondern stärkt zudem die Relevanz der Seite bei Suchmaschinen.

Die SEO eignet sich jedoch nicht als kurzfristige Strategie, da ein nachhaltiger Linkaufbau Zeit kostet und sich die Ergebnisse erst nach einiger Zeit positiv bemerkbar machen.

Klassische Online-Werbung: Anzeigenschaltung

Durch die Platzierung von Werbeanzeigen in Form von Grafiken, Bannern, Videos oder interaktiv gestalteten Anzeigen auf anderen Webseiten wird die eigene Marke bekannter gemacht. Hier sind unterschiedliche Bezahlmodelle üblich, wobei sich die Kosten vor allem an den Besucherzahlen der Seite orientieren.

E-Mail-Marketing

Der Kunde erhält hierbei in (un-) regelmäßigen Abständen E-Mails durch das Unternehmen. Dieses ist jedoch nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Kunden gestattet, andernfalls wird diese Form des Marketing als Spam bezeichnet, was in einigen Ländern verboten ist und auch in Deutschland rechtlichen Reglementierungen unterliegt.

Die Verbraucher werden mittels Werbebotschaften angesprochen und können über einen direkten Link zur Webseite des Unternehmens gelangen bzw. direkt Produkte erwerben. Beim HTML-Format ist dabei eine Einbindung von Bildern und Werbebannern möglich.

Der Vorteil des E-Mail-Marketings: Der Versand erfolgt schnell und kostenlos, kann für jedes Thema gleichermaßen genutzt werden und erreicht jeden potenziellen Kunden, da es kaum noch Menschen ohne eigene E-Mail-Adresse gibt.

Durch eine Verbindung mit einer Auswertungssoftware sind hier außerdem genaue Statistiken zum Klickverhalten jedes Kunden möglich.


 

 

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