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Burda will Xing komplett übernehmen

Das Kontaktnetzwerk Xing wird verkauft und soll an den Burda-Verlag übergehen. Damit gewinnt die Aktie in der Spitze über 17 Prozent. Hubert Burda hat dabei seine Anteile von 29,43 auf 38,89 Prozent ausgebaut.

Burda plant eine kräftige Investition in das Digitalgeschäft. Nach dem Einstieg im November 2009 konnte sich der Verlag zu einem Viertel bei Xing beteiligen. Jetzt sollen weitere Investitionen folgen, da der Verlag bereits im Jahr 2010 mehr Geld mit den Anteilen verdiente, als im klassischen Verlagsgeschäft. Die Ankündigung zur Aufstockung der Xing Anteile hatte Burda bereits im Frühjahr dieses Jahres getätigt.

Fokus auf mobilem Geschäft

Xing hat seinen Schwerpunkt als Business-Netzwerk und konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Umsatz von 18,19 Millionen Euro generieren. Damit ergibt sich ein Überschuss von 2,07 Millionen Euro. Derzeit beläuft sich die Offerte an die Xing-Aktionäre auf 44 Euro je Stück. Am Donnerstag lag die Aktie noch bei 37,32 Euro und macht am Freitag einen Sprung um 16 Prozent.

Xing wird auch in den kommenden Jahren von Experten ein hoher Umsatz zugetraut. Das Besondere hierbei ist, dass die Umsätze nicht rein auf die Werbung zurückgehen. Vielmehr lässt sich das Angebot von Xing auf das mobile Internet übertragen und findet hier einen wichtigen Absatzmarkt. Zwar hat das Netzwerk mit 5,5 Millionen Mitglieder deutlich weniger Kunden als Facebook, kann dennoch ein Drittel des Umsatzes aus dem Netzgeschäft generieren. Etwa 14 Prozent der Kunden zahlen als Premium-Accounts für das Nutzen von erweiterten Suchfunktionen und anderen Extras.

(Christian Weis)


 


 

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