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Stuttgart 21

Bauindustrieverband kritisiert Proteste gegen "Stuttgart 21"

Die deutsche Bauindustrie befürchtet, dass in Deutschland Großprojekte immer mehr ins Hintertreffen geraten.

Das könne auf Dauer dem Standort schaden, sagte Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, der "Leipziger Volkszeitung". "Gegen alle größeren Vorhaben wie etwa das geplante Pumpspeicherkraftwerk im Südschwarzwald und die Hochspannungsleitung durch den Thüringer Wald treten Bürgerinitiativen auf." Gleiches treffe auf das Projekt  "Stuttgart 21" zu.

Grundsätzlich sei nichts gegen Bürgerproteste zu sagen. "Ich halte viel von der in unserem Grundgesetz festgeschriebenen Demonstrationsfreiheit", sagte Knipper dem Blatt. Allerdings habe Deutschland "ein Akzeptanzproblem". "Es gibt demokratisch legitimierte Grundsatzentscheidungen wie beim Stuttgarter Vorhaben, die im Laufe von 15 Jahren unter Berücksichtigung Tausender Einwände gefällt wurden. Das ist einfach auch einmal zu akzeptieren, vor allem dann, wenn die Gerichte geurteilt haben." Sonst bestehe die Gefahr, dass "wir eine 'Dagegen-Gesellschaft' werden, in der keine Großprojekte mehr möglich sind", warnte Knipper.

(dapd )


 


 

Knipper
Stuttgart 21
Bauindustrie
Stuttgart.

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