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Miele meldet stabilen Umsatz

2,77 Milliarden Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2008/09 – hoher Zuwachs in Deutschland

Glanzvolles Miele-Debüt auf der IFA

Einen zusätzlichen Schub, vor allem für das Geschäft in Deutschland und den Nachbarländern, brachte 2008 der erstmalige Auftritt der Hausgerätebranche („Weiße Ware“) auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Hier präsentierte Miele auf 3.000 Quadrat-metern unter anderem den weltweit ersten Geschirrspüler mit nur acht Litern Wasserverbrauch pro Durchgang. Zugleich trat das Unternehmen in den noch jungen Markt der Wärmepumpentrockner ein, die fast 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als die Geräte mit herkömmlicher Technik. Nach dem IFA-Debüt der Wärmepumpentrockner hat sich in Deutschland der Marktanteil dieser besonders energieeffizienten Trocknergattung binnen weniger Monate auf 14 Prozent verdreifacht.

Miele lebt das Prinzip Nachhaltigkeit indes nicht nur mit Blick auf die umweltfreundliche Ausgestaltung der Produkte und Produktionsprozesse, sondern als durchgängiges Unternehmensprinzip. Der Nachhaltigkeitsbericht 2008 mit dem Titel „Verantwortung für Generationen“ erhielt von der UN-Initiative „Global Compact“ eine formelle Würdigung als „bemerkenswert“. Als eines der ersten deutschen Unternehmen erhielt Miele 2008 die Zertifizierung nach dem weltweiten Sozialstandard SA8000, der faire Arbeitsbedingungen, respektvollen Umgang mit den Mitarbeitern und die Wahrung der Arbeitnehmerrechte beinhaltet.

Rekordwerte bei Investitionen und Personal

Die Miele-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr weltweit etwa 188 Millionen Euro investiert (Vorjahr: 182 Millionen Euro), davon 93 Millionen Euro in Deutschland. Das Investitionsbudget kam zum einen dem weiteren Ausbau der Vertriebs- und Servicegesellschaften im Ausland zugute. Die deutschen Produktionsstandorte profitierten unter anderem mit größeren Bauvorhaben, darunter das neu errichtete Test- und Entwicklungscenter in Gütersloh sowie ein zusätzlicher Produktions- und Entwicklungstrakt für gewerbliche Geschirrspüler und Desinfektoren in Bielefeld. Der erste Spatenstich für eine neue Dampfgarer-Fertigungshalle am Standort Bünde beinhaltet das klare Bekenntnis, diese besonders gesunde und nährstofferhaltende Form der Speisenzubereitung weiter auszubauen.

Die stabile Geschäftslage bei Miele bildet sich nicht zuletzt auch in der Personalbilanz ab. Zum Stichtag 30. Juni registrierte die Gruppe mit weltweit 16.859 Mitarbeitern (Vorjahr: 16.163) den höchsten Personalbestand ihrer Geschichte. Der aktuelle Zuwachs resultiert vor allem aus der erstmaligen Aufnahme der Staubsaugerfertigung im chinesischen Dongguan (knapp 800 Mitarbeiter) in die Miele-Konzernstatistik. Dieses Unternehmen wurde bislang als Joint Venture mit Melitta geführt. Die Belegschaft in Deutschland ist mit derzeit 10.441 Beschäftigten in den letzten drei Jahren nahezu konstant geblieben; die Zahl der Auszubildenden ist im selben Zeitraum sogar um rund sechs Prozent gestiegen. Derzeit werden an den deutschen Standorten 379 junge Menschen in 20 Lehrberufen und fünf dualen Studiengängen unterrichtet. Ein angehender Elektromonteur schloss seine Ausbildung als bundesweit Bester seines Jahrgangs ab. Die Kontinuität in der Personalentwicklung wird durch eine weitere Rekordmarke belegt: Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1899 feierten mehr als 10.000 Menschen ein 25-, 40- oder sogar 50-jähriges Miele-Betriebsjubiläum.


 


 

Dr. Reinhard Zinkann
Miele
Deutschland
Milliarden Euro
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Miele-Vertriebsge

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