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Deutsche Post

4600 Postbeschäftigte legen in NRW die Arbeit nieder

Im Tarifkonflikt der Deutschen Post haben am Montag rund 4600 Beschäftigte kurzzeitig die Arbeit niedergelegt. Sie folgten damit einem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Rund 2,5 Millionen Brief- und etwa 60 000 Paketsendungen wurden laut ver.di am Montag in Nordrhein-Westfalen vermutlich nicht ausgeliefert.

An den Warnstreiks beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben die Brief- und Paketzusteller. Auch Teile des Fahrpersonals und der Verwaltung legten zeitweilig die Arbeit nieder. Einige Postfilialen blieben geschlossen. In Essen fand eine zentrale Streikkundgebung statt.

Die Deutsche Post AG zeigte sich gelassen. «Wir haben die Situation im Griff», sagte eine Unternehmenssprecherin in Düsseldorf. Die Auswirkungen für die Kunden sollten so gering wie möglich gehalten werden.

Mit den Warnstreiks wollte ver.di zwei Tage vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite noch einmal erhöhen. «Wir erwarten am 9. April ein einigungsfähiges Angebot der Deutschen Post», sagte der NRW-Fachbereichsleiter Uwe Speckenwirth. Ein weiteres Verschleppen der Verhandlungen wäre unverantwortlich, hieß es.

ver.di fordert für die 130 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post AG den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis Mitte 2011. Außerdem will die Gewerkschaft für die Tarifbeschäftigten eine Arbeitszeitverkürzung von zehn Tagen pro Jahr durchsetzen. Damit solle die geplante Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei den rund 55 000 Postbeamten ausgeglichen werden.

(Redaktion)


 

 

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