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800 Jahre Bielefeld

Die Bielefelder Schule. Fotokunst im Kontext

Als ein Leuchtturmprojekt ihrer 800-Jahr-Feier 2014 präsentiert die Stadt Bielefeld künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten der Bielefelder Schule der Fotografie in einer kuratierten Ausstellung mit Katalog und Begleitveranstaltungen unter dem Titel „Die Bielefelder Schule. Fotokunst im Kontext“. Die Ausstellung findet vom 7. September bis 7. Dezember 2014 in den Räumen der Alten Stadtbibliothek, Wilhelmstraße 3, statt und vereinigt Werke von Fotografinnen und Fotografen, die in den vergangenen 50 Jahren an der Fachhochschule Bielefeld erfolgreich gelehrt und gelernt haben

Als Kurator der Ausstellung wurde der Berliner Fotohistoriker Dr. Enno Kaufhold gewonnen. In einer Auswahl von 24 Positionen zeigt er charakteristische Bildströmungen der Bielefelder Schule, die das bildnerische Experiment, das realistische Dokument und die medienkritische Reflexion in der fotografischen Lehre und Forschung gleichbedeutend nebeneinander stellt. Begleitet wird die Bilderschau durch ein Programm der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) und zahlreiche Veranstaltungen (Führungen, Künstlergespräche, kulturpolitische Podiumsdiskussionen etc.). Im Rahmen der Ausstellung findet vom 26. bis zum 28. November 2014 auch das 34. Bielefelder Fotosymposium zum Thema »Strukturen in der Fotografie« statt. (Leitung: Prof. Dr. Kirsten Wagner).

Initiiert wurde das Ausstellungsprojekt durch den Freundeskreis Bielefelder Kultur unter Leitung des früheren Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld, Klaus Schwickert. Die kulturpolitische Verantwortung für das Projekt liegt beim Kulturdezernenten, Dr. Udo Witthaus. Veranstalter der Ausstellung sind das Kulturamt der Stadt Bielefeld und der Forschungsschwerpunkt (FSP) Fotografie und Medien des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld. Die künstlerische Projektleitung vertritt Dr. Gottfried Jäger, ehemals Professor für Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld. 


Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), von der Deutschen Bank und Klaus Schwickert, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld von 1975 bis 1989. 



Der Begriff „Bielefelder Schule“ hat sich für die Fotografie ausgehend von einem künstlerischen Fach an der handwerklichen Lehranstalt in den 1960er Jahren ab Anfang der 1970er Jahre als eigene akademisch-bildwissenschaftliche Disziplin an der FH Bielefeld etabliert. Arbeiten und Bildergebnisse der „Bielefelder Schule“ beruhen auf Prinzipien des Dialogs und der Interdisziplinarität im Zusammenhang mit außerfachlichen Fragestellungen und Zielsetzungen („Fotokunst im Kontext“). Damit entstand im Laufe der Jahre ein Profil, das in den ausgestellten Positionen und den begleitenden Diskussionen zum Projekt zum Ausdruck kommen soll.

Adresse:
Alte Stadtbibliothek, Wilhelmstr. 3, 33602 Bielefeld

Öffnungszeiten:
Di—So: 11—18 Uhr, Do: 11—21 Uhr, Sa: 10—18 Uhr

Eintritt:
7,— €, Ermäßigungen,
Donnerstags ist der Eintritt für Studierende frei.

(Redaktion)


 


 

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Fachhochschule Bielefeld

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