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Strompreise

67 Grundversorger erhöhen Strompreise im März und April – 241 Versorger mit steigenden Preisen seit Anfang 2010

Strom verteuert sich in der Spitze um mehr als 11 Prozent. E.ON erhöht die Strompreise im Mai um bis zu 6,5 Prozent.

CHECK24 – Deutschlands großes Vergleichsportal – hat deutschlandweit die Veränderungen der Strom- und Gaspreise zum 01. März und 01. April 2010 analysiert.*

Ergebnis: Nach 174 Strom- und 80 Gasanbietern, die zum Jahresbeginn (Januar und Februar) ihre Preise erhöht haben, kündigen weitere 67 Strom- und 29 Gasversorger Preissteigerungen zum März und April an. Damit korrigieren 241 der rund 900 Grundversorger die Strompreise in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 nach oben.

Strom: Erhöhungen um über 11 Prozent – E.ON verteuert Strom im Mai

Im Durchschnitt liegen die Strompreiserhöhungen der 67 Versorger bei 5,7 Prozent, in der Spitze bei über 11 Prozent. Dies bedeutet für einen Durchschnittshaushalt eine Mehrbelastung von mehr als 124 Euro im Jahr.
Betroffen von den Erhöhungen im März sind unter anderem Kunden der Stadtwerke München, Dresden, Koblenz und Cottbus sowie des Regionalversorgers SÜWAG. Im April folgen dann Leipzig, Chemnitz und Würzburg. Nur drei Grundversorger senken ihre Preise – im Schnitt um 4,5 Prozent. E.ON-Kunden in Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt müssen ab Mai mehr für ihren Strom zahlen. Die höchsten Mehrkosten ergeben sich für Kunden von E.ON Hanse in Hamburg und Schleswig-Holstein. Dort steigt der Strompreis pro Kilowattstunde um 1,52 Cent. Das entspricht einer Erhöhung um 6,5 Prozent. Die Tochtergesellschaften von E.ON rechtfertigen die Preisanpassungen mit den höheren Kosten für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und den erhöhten Netzentgelten.

Gas: Trend der fallenden Preise vorbei – 29 Versorger erhöhen

Nachdem sich die Preisschraube bei den rund 750 Gasversorgern im vergangenen Jahr fast ausschließlich nach unten drehte, geben nur drei Anbieter eine Preissenkung zum März und April bekannt. 29 Gasversorger kündigen dagegen Erhöhungen an. Diese liegen im Durchschnitt bei 7,2 Prozent, in der Spitze sogar über 13 Prozent. Verbraucher sollten auf langfristige und umfassende Preisgarantien achten Verbraucher können auf gestiegene Preise mit einem Anbieterwechsel reagieren. "Wir empfehlen den Verbrauchern Strom- und Gasverträge mit langfristigen Preisgarantien", sagt Daniel Friedheim vom unabhängigen Vergleichsportal CHECK24.de.
"Kunden sollten darauf achten, dass die Garantie sämtliche Preisbestandteile beinhaltet. Eine Energiepreisgarantie, die lediglich 40 Prozent des Gesamtpreises sichert, schützt nur unzureichend vor Preiserhöhungen", so Friedheim weiter.

* Strom: Berechnungen für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh
Gas: Berechnungen für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh

(CHECK24 Vergleichsportal GmbH)


 


 

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