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Konflikt

Gigaset-Streit mit Siemens: Arques gibt sich versöhnlich

Nach monatelangem Streit schließt der Finanzinvestor Arques eine Rückgabe des Telefonherstellers Gigaset an Siemens nicht aus. Arques hält bereits seit Oktober 2008 rund 80 Prozent an Gigaset und hat auf die restlichen Anteile eine Option.

In den vergangenen Monaten waren beide Parteien jedoch immer wieder in Sachen Personalien, der Auslegung von Vertragsdetails und Geldforderungen aneinander geraten. So soll etwa Arques die erste Kaufpreisrate in Höhe von 15 Millionen Euro nicht bezahlt haben. Auch über eine Finanzhilfe über 20 Millionen Euro, die Arques an Gigaset zahlen sollte, liegen beide Unternehmen im Streit.

Nun schließt Arques-Vorstand Michael Hütten auch eine Rückgabe von Gigaset an Siemens nicht mehr aus. „Wenn Siemens uns einen fairen Preis bietet, kann man ja darüber reden. Es geht aber nicht, dass Gigaset für null Euro an Siemens zurückgeht“, sagte Arques-Vorstand Michael Hütten gegenüber der Welt am Sonntag.

„Wir haben nie die Auseinandersetzung mit Siemens gesucht. Wir sind an einem konstruktiven Dialog mit Siemens interessiert und verschließen uns auch nicht einer vernünftigen Lösung“, so Hütten weiter. Es bleibt abzuwarten, ob diese versöhnlichen Signale geeignet sind, den monatelangen Streit zwischen beiden Unternehmen beizulegen.

(Redaktion)


 


 

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