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Aschewolke

Luftraum gesperrt bis heute (Dienstag) 14 Uhr - Ausnahmen nach Sichtflugregeln erlaubt

Die von der Deutsche Flugsicherung (DFS) angeordnete Sperrung des Luftraums über Deutschland gilt bis voraussichtlich heute, Dienstag, 20.4., 14 Uhr (Stand der Information: 20.4. / 6.45 Uhr). Die zuständigen Behörden und Dienststellen bewerten die Situation weiterhin ständig neu, Veränderungen sind kurzfristig möglich.

Nach vorläufigen Berichten sind am Dienstag mehrere Flüge mit Sonderregelung von und nach Stuttgart geplant. Bereits in der Nacht zum Dienstag landete kurz nach Mitternacht eine Air Berlin-Maschine mit Urlaubern aus Palma de Mallorca . Eine weitere Air-Berlin-Maschine aus Hannover war kurz vor 22 Uhr bereits sicher in Stuttgart gelandet.  Am frühen Dienstagmorgen soll eine Condor aus Hurghada ebenfalls Urlauber nach Stuttgart zurückbringen (geplante Ankunft 6.45 Uhr).  Im Verlauf des Dienstagvormittags haben weitere Airlines Rückholungsflüge nach Stuttgart angekündigt, darunter die Air Berlin, die TUIfly und die Germanwings. Am frühen Morgen sollten Maschinen nach Saloniki, Athen und Palma de Mallorca starten. 

Das Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat bekanntgegeben, dass nach einer Wiederaufnahme des Flugbetriebs am Flughafen Stuttgart die geltende Nachtflugbeschränkung vorübergehend gelockert wird: Nach den Vorgaben des Ministeriums soll der Flugverkehr morgens bereits um 5.00 Uhr statt um 6.00 Uhr beginnen können. Am Abend sollen die letzten Maschinen bis 1.00 Uhr statt wie bisher bis 23.00 Uhr starten bzw. bis 23.30 Uhr landen können. Mit dieser vorübergehenden Lockerung will das Ministerium dazu beitragen, die Lage möglichst bald wieder zu normalisieren. In der Nachtkernzeit zwischen 1.00 Uhr und 5.00 Uhr wird der Betrieb unverändert ruhen.

Deutsche Bahn verzeichnet bis zu 30 Prozent mehr Reisende

Wegen der Flugausfälle aufgrund der Vulkanasche sind auch zu Wochenbeginn viele Reisende auf die Deutsche Bahn umgestiegen. Im Fernverkehr seien bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste gezählt worden, teilte das Unternehmen gestern in Berlin mit. Es seien alle verfügbaren Züge und zusätzliche Wagen eingesetzt worden. An einem durchschnittlichen Tag seien rund 340 000 Reisende im Fernverkehr unterwegs. Auch im Buslinien-Fernverkehr der Deutschen Bahn habe die Nachfrage stark angezogen. Auf internationalen Verbindungen seien die Fahrten zu westeuropäischen Zielen, beispielsweise nach Paris oder London, ausgebucht.

(Redaktion)


 


 

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