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Atypische Beschäftigungsverhältnisse:

Jeder vierte Arbeitnehmer in NRW betroffen

In Nordrhein-Westfalen waren im Jahr 2011 insgesamt 6,6 Millionen Erwerbstätige abhängig beschäftigt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, standen 1,7 Millionen (25,2 Prozent) dieser Erwerbstätigen in einem sogenannten atypischen Beschäftigungsverhältnis.

Hierzu zählen Arbeitnehmer/-innen, die in ihrer Haupterwerbstätigkeit einer befristeten, einer geringfügigen oder einer Teilzeitbeschäftigung mit bis zu 20 Wochenstunden nachgehen. Die Zahl der atypischen Beschäftigungsver- hältnisse hat sich zwischen 2001 und 2011 um 26,2 Prozent erhöht. Die Zahl der Arbeitnehmer in einem Normalarbeitsverhältnis sank im selben Zeitraum um 1,1 Prozent. Bei männlichen Erwerbstätigen ist der Anteil der atypischen Beschäftigungsverhältnisse mit 12,2 Prozent geringer als bei Frauen (39,7 Prozent). 

Hoher Frauenanteil

Drei Viertel aller atypisch Beschäftigten sind Frauen. Der hohe Frauenanteil ist darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger als Männer teilzeiterwerbstätig sind oder einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Auch Personen ohne berufliche Ausbildung sind überdurchschnittlich häufig in atypischer Beschäftigung: 40 Prozent aller abhängig Erwerbstätigen ohne beruflichen Ausbildungsabschluss sind atypisch beschäftigt. Wie die Statistiker mitteilen, zählen bei den genannten Werten als abhängig Beschäftigte alle Beamten und Arbeitnehmer im Alter von 15 bis 64 Jahren. Unberücksichtigt sind Personen in schulischer oder beruflicher Ausbildung, Zeit- und Berufssoldaten sowie Grundwehr- und Zivildienstleistende. Düsseldorf, den 6. Februar 2013.

(Redaktion)


 


 

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