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Auch Oetker-Gruppe spürt Wirtschaftskrise

Auch der Lebensmittel- und Schifffahrts-Konzern Oetker spürt die Wirtschaftskrise. «Das Jahr 2009 hat für die Oetker-Gruppe bei weitem nicht so schwungvoll begonnen wie das Jahr 2008. Alle Firmen liegen zurzeit unter ihren Umsatzplanungen», sagte der Finanzchef und persönlich haftende Gesellschafter Ernst Schröder am Dienstag in Bielefeld. Wegen rechtzeitig eingeleiteter Maßnahmen habe dies aber noch keine Auswirkungen auf das Ergebnis.

Schröder kündigte bei Vorlage der Bilanz ein Festhalten an den
langfristigen Zielen der Oetker-Gruppe an, die unter anderem eine Verdoppelung des Umsatzes innerhalb der nächsten zehn Jahre vorsehen. Im Vorjahr hatte der Familienkonzern den mit einem Plus von 19,3 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro größten Umsatzanstieg seiner Geschichte verbucht. Zum Ergebnis macht das Unternehmen traditionell keine Angaben.

Erstmals stellte 2008 das Reederei-Geschäft vor der Konsumgüter-Sparte den mit 48,2 Prozent größten Geschäftsanteil im Konzern. Die Hamburg-Süd-Reederei konnte ihren Umsatz um 24 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro verbessern. Die zweitgrößte Sparte Nahrungsmittel (Tiefkühl-Pizza, Müsli, Pudding) verbuchte ein Umsatzplus von 5,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro.

Im Geschäft mit Bier (Radeberger, Jever) und alkoholfreien Getränken konnte die Oetker-Gruppe um 32 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zulegen. Grund dafür war in erster Linie die Übernahme des Getränkefachgroßhändlers Essmann. Den Verkauf von Wein, Sekt und Spirituosen, der seit Jahresanfang unter dem Namen Henkell & Co. Sektkellerei firmiert, konnte Oetker um 4,4 Prozent ausbauen.

(Redaktion)


 


 

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