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Benzinpreise

Automobilclubs kritisieren hohe Benzinpreise

Die deutschen Automobilclubs kritisieren einem Medienbericht zufolge die Benzinpreiserhöhungen der Mineralölkonzerne. «Wir beobachten seit Jahren, dass vor langen Feiertagswochenenden, an denen viele Menschen einen Kurzurlaub planen, die Kraftstoffpreise nach oben klettern», sagte Wolfgang Spinler, Geschäftsführer des Autoclubs AvD, am Dienstag in einem Interview auf «Bild.de». Teilweise stiegen die Preise dann um bis zu 5 Cent pro Liter.

Auch zwei Tage vor Christi Himmelfahrt sind die Kraftstoffe dem Bericht zufolge zu teuer. Gemessen am Ölpreis und dem derzeitigen Dollarkurs lägen die Benzinpreise «vier bis fünf Cent zu hoch», sagte ADAC-Experte Jürgen Albrecht. Die Kosten der Ölkonzerne rechtfertigten diese Spritpreise nicht.

Die Preise würden «künstlich hochgehalten», sagte auch Wolfgang Rose, Präsident des Auto Club Europa (ACE) dem Onlineportal. «An vielen Tankstellen sind wir nur noch 30 Cent von den Höchstpreisen des Sommers 2008 entfernt. Damals kostete der Liter Super rund 1,60 Euro.» Rose wies darauf hin, dass der Ölpreis vergangenes Jahr bei über 150 Dollar (111 Euro) pro Barrel gelegen hätte, derzeit koste ein Barrel Öl aber weniger als 60 Dollar (44 Euro).

Laut monatlichem ADAC-Preisvergleich in 20 deutschen Städten liegt der Preis für einen Liter Benzin derzeit in 19 Städten bei 1,30 Euro und darüber. Diesel sei diese Woche mit einem durchschnittlichen Literpreis von 1,084 Euro in Dresden besonders teuer. Damit koste der Kraftstoff in der sächsischen Landeshauptstadt 5 Cent mehr als in etwa in Bremen.

(Redaktion)


 


 

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