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Autoverkäufe in Europa brechen im Januar um 27 Prozent ein

Die Autoverkäufe sind europaweit im Januar um mehr als ein Viertel auf den tiefsten Stand seit zwei Jahrzehnten gesunken.

Dies ist der neunte Rückgang in Folge. Aktuell wurde in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 27 Prozent auf nur 958.500 Neuwagen gemessen worden, teilte der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) am Freitag in Brüssel mit. Damit bestätigte ACEA die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Dem VDA zufolge sorgte die globale Finanz- und Wirtschaftskrise für die Kaufzurückhaltung auf den Automobilmärkten. Diese Entwicklung werde auch in den kommenden Monaten anhalten. Dessen ungeachtet erfreut sich die Abwrackprämie der Bundesregierung großer Beliebtheit. Vor allem bei Kleinwagen verzeichnen die Hersteller ein Absatzplus, gleichzeitig sanken hier aber auch die Rabatte. Für die Verbraucher halten sich die Ersparnisse somit in Grenzen. Anders hingegen sieht es bei Mittelklassewagen aus. In Kombination mit der Prämie können hier gute Geschäfte gemacht werden. 

Von den europäischen Automärkten schnitten im Januar laut ACEA Polen mit einem Rückgang von 5,3 Prozent und Frankreich mit einem Minus von 7,9 Prozent am besten ab. Auf dem deutschen Markt wurden 14,2 Prozent weniger Neuzulassungen verzeichnet. In Großbritannien brachen die Verkaufszahlen um 30,9 Prozent ein, in Italien um 32,6 Prozent und in Spanien sogar um 41,6 Prozent. In den einst wachstumsstarken neuen EU-Ländern wurden 34 Prozent weniger Wagen abgesetzt.

(Redaktion)


 


 

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