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Baubeginn des Brenner-Basistunnels 2010 «zum Greifen nah»

Der Spatenstich für den Brenner-Basistunnel im nächsten Jahr ist nach Einschätzung von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) «jetzt zum Greifen nah». Dass das Interministerielle Komitee für Wirtschaftsplanung in Rom am vergangenen Freitag die erforderlichen Geldmittel freigegeben und damit die Finanzierung des Projekts auch in Italien gesichert habe, sei «ein großer Tag für das Brennerprojekt», sagte der Minister am Sonntag in München.

Nachdem der Weg für den Baubeginn frei sei und die Zulaufstrecken
in Österreich und Italien zunehmend Gestalt annähmen, rücke auch die
Frage nach dem deutschen Nordzulauf wieder in den Mittelpunkt. «Ich
bin zuversichtlich, dass die Planungen für den bayerischen Abschnitt
durch Bund und Bahn nun ohne weitere Verzögerung in Gang kommen»,
betonte Zeil und fügte hinzu: «Schließlich können wir es uns nicht
leisten, zum Flaschenhals auf dem wichtigsten Nord-Süd-Korridor durch
Europa zu werden.»

Der Tunnel unter dem Brennerpass durch den Alpenhauptkamm hindurch soll in Zukunft den Transit von Deutschland und Österreich nach Italien erleichtern. Er soll nach Angaben der Projektgesellschaft
primär dem Transport von Gütern dienen und die Straßen von den vielen
Lkw-Transporten entlasten.

Zwei parallele Eisenbahntunnel sollen auf 55 Kilometer Länge die
Tiroler Hauptstadt Innsbruck direkt mit dem Ort Franzensfeste in
Südtirol verbinden. Die Strecke verläuft am Brennerpass fast 600
Meter unterhalb des Niveaus der Brenner-Autobahn. Bis spätestens 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten für das Projekt wurden 2006 mit rund sechs Milliarden Euro beziffert.

(Redaktion)


 


 

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