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Teil 54: Social Media Marketing

Social Media-Marketing für Banken und Sparkassen

Wenn wir in Deutschland von Banken und Sparkassen reden, müsste korrekt gesehen dieser Begriff eigentlich noch einmal genauer definiert werden.

Die Bankenstatistik der Deutschen Bundesbank unterscheidet nämlich zwischen einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Bankenarten - dazu gehören u. a. Kreditbanken, Kreditgenossenschaften, Realkreditinstitute, Sparkassen, Girozentralen und Bausparkassen.

Private Banken, Sparkassen und Landesbanken vereinen dabei in Deutschland klar die größten Anteile an der Bilanzsumme auf sich. So betrug im Jahr 2010 ihr Marktanteil mehr als 30% - im Vergleich dazu haben z.B. Bausparkassen nur einen Anteil von knapp 2,5 % vorweisen können.

Banken und Sparkassen – Homepage ja, Social Media weniger

Eine Internetpräsenz in Form einer eigenen Homepage hat nahezu jede Bank aufzuweisen. Auch das Online-Banking erfreut sich trotz einiger Restrisiken zunehmender Beliebtheit und stellt für die Nutzer einen nützlichen Service und eine deutliche Erleichterung dar.

Im Bereich Social Media sind Banken und Sparkassen dagegen vergleichsweise selten anzutreffen.So gibt es zum Beispiel in Deutschlands größtem Business-Netzwerk XING gerade einmal 5 Sparkassen- und 4 Volksbank-Gruppen – die größte bankenbezogene Gruppe der Sparkasse Hanau weist dabei gerade einmal 163 Mitglieder auf – die größte Volksbank-Gruppe aus Bühl sogar nur 71 Mitglieder. Dabei können speziell über XING die gewerblichen Kunden ideal erreicht werden.

Studien zufolge soll sich allerdings das Social Media-Engagement der Banken und Sparkassen in den nächsten zwei Jahren deutlich ändern. So kam die Umfrage „Branchenkompass 2010 Kreditinstitute” zu dem Ergebnis, dass bis 2013 die Banken in Deutschland ihr Engagement in Social Media deutlich verstärken wollen. 40 Prozent der befragten Banken planen demzufolge konkret in soziale Netzwerk-Präsenzen zu investieren.

Der richtige Social Media-Mix für Banken und Sparkassen

Soziale Netzwerke bieten für Banken und Sparkassen einen hervorragenden Nutzen, um den Kundenkontakt zu verstärken und sich erfolgreich und nachhaltig in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Einige Sparkassen gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran. So z.B. die Sparkasse Paderborn-Detmold, die auf ihrem Facebook-Account den direkten Kundenkontakt sucht und z.B. regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen der Sparkasse informiert.

Firmenprofile von Banken in XING

Zwar wagen in XING nur sehr wenige Banken den Weg der aktiven Kommunikation – die Option, Firmenprofile anzulegen, wird hier aber schon stärker genutzt.

So hat die Commerzbank hier ein ansprechendes Unternehmensprofil eingerichtet. Das Profil ist speziell auf Möglichkeiten und Perspektiven für Unternehmer ausgerichtet und das zielgruppenorientierte Marketing scheint hier zu greifen.
https://www.xing.com/net/UP

Banken und Sparkassen in Social Media – Der Trend der Zukunft

Über Social Media-Kanäle bestehen also auch für Banken und Sparkassen gute Möglichkeiten gezielte Imagepflege zu betreiben, potenzielle Kunden und Zielgruppen direkt zu kontaktieren, aktuelle und werthaltige Informationen zu vermitteln und von positiven Bewertungen seitens der Kunden zu profitieren. Wichtig ist hier eine zielgruppenorientierte Ausrichtung, um mit den eigenen, qualifizierten Fach-Informationen genau die Zielgruppen zu erreichen, für die diese Facts und Informationen letztendlich auch überwiegend bestimmt sind.

Nächste Woche berichten wir darüber, wie auch Unternehmen aus dem Bauwesen Social Media effektiv für Marketing und Vertrieb einsetzen können.

(Redaktion)


 


 

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