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  • 12.10.2010, 09:55 Uhr
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  • Gütersloh/Ostwestfalen-Lippe (dapd)
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Bertelsmann

Middelhoff klagt nicht

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, Thomas Middelhoff, verzichtet nun doch auf Rechtsmittel gegen den Medienkonzern.

Dies sagte Middelhoffs Sprecher laut Vorabbericht der  "Neuen Westfälischen". Middelhoff gehe nicht mehr davon aus, dass sich der Verkauf der 400 Seiten starken Unternehmenschronik des Medienunternehmens noch stoppen lasse.

Middelhoff war nicht einverstanden mit der Darstellung seines Wirkens an der Konzernspitze. Er hatte das Werk und den Historiker Hartmut Berghoff scharf kritisiert und beiden vorgeworfen, entweder zu "lügen" oder einer "Legendenbildung" Vorschub zu leisten. Berghoff hatte in einer kurzen Passage erklärt, Middelhoff habe versucht, eine Fusion von AOL und Bertelsmann auf den Weg zu bringen. Er habe sich aber beim Bertelsmann-Patriarchen Reinhard Mohn eine Absage geholt. Middelhoff hatte diese Darstellung in den vergangenen Wochen mehrfach bestritten.

Jetzt gehe es Middelhoff darum, seine Rolle an der Spitze des Konzerns "von unabhängiger Seite" und nicht "in einem von Bertelsmann bestellten Beitrag" noch einmal beleuchten zu lassen, sagte der Sprecher des Managers dem Bericht zufolge. Bertelsmann hatte dagegen immer wieder betont, die Beiträge in der Unternehmenschronik seien "von renommierten, unabhängigen Wissenschaftlern und Publizisten" erstellt.

(dapd )


 


 

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