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Bingo 2010

IHK, KiTa Jakobus und Ceciliengymnasium fördern „BING0 für Kids“

Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) möchte, gemeinsam mit den weiteren Projektpartnern OWL Maschinenbau e. V. und pro Wirtschaft GT GmbH, mit dem Projekt „BINGO für Kids“ schon frühzeitig Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Themenstellungen wecken.

„Es gilt, den Technologie-Standort Ostwestfalen auch für die Zukunft zu stärken und weiter auszubauen. Dazu brauchen wir allerdings die gut ausgebildeten Fachkräfte von morgen und übermorgen", betonte Swen Binner, IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung, am 16. Juni bei einer BINGO für Kids-Veranstaltung im Ceciliengymnasium in Bielefeld. Die Bielefelder Kindertagesstätte Jakobus kooperiert bereits im dritten Jahr mit dem Bielefelder Ceciliengymnasium beim „BINGO für Kids“-Projekt. „Kinder im Elementarbereich besitzen eine natürliche Neugier, die Welt mit ihren Phänomenen zu entdecken. Der naturwissenschaftliche Bereich wurde lange Zeit in der Bildungsarbeit in Kindertagesstätten nicht ausreichend berücksichtigt. Für Kinder ist es unabdingbar, in ihrer Lebenswelt Zusammenhänge zu entdecken, Abläufe zu erleben und Reaktionen von unterschiedlichen Stoffen zu beobachten“, berichtet KiTa Jakobus-Leiterin Karin Orth-Hesener über die Motivation, sich am Projekt zu beteiligen. Die Projekt-Tage außerhalb in den naturwissenschaftlichen Räumen des Ceciliengymnasiums würden den Kindern einen zusätzlichen Reiz vermitteln: „Von unseren größeren Schülern angeleitet und unterstützt zu werden bedeutet für die Kleinen, dass ihre Fragen und ihr Tun erst genommen werden und sie können zugleich das Umfeld der Großen miterleben“, sagt Lehrerin Claudia Wolff vom Ceciliengymnasium über die Besuche der KiTa-Kinder.

Dazu haben die Physik-Leistungskursschüler der 12. Jahrgangsstufe interessante Experimente ausgewählt, um gemeinsam mit den KiTa-Kindern naturwissenschaftlich zu arbeiten. An mehreren Nachmittagen treffen sich die beiden Gruppen zum Experimentieren. Benutzt werden bei dem Projekt für diesen Zweck ausgestattete Materialkisten mit Experimentierutensilien, die zum großen Teil in jedem Haushalt zu finden sind. Die Schüler haben Arbeitsblätter mit vielen Bildern entwickelt, mit deren Hilfe der Versuchsablauf von den  KiTa-Kindern umgesetzt werden kann. Die beobachteten Ergebnisse können dann eingezeichnet werden. „Genau das macht den Reiz des Projekts aus“, fügte Swen Binner hinzu. „Das Lernen mit und von den größeren Schülern ist ein ganz besonderes Erlebnis für die Kleinen und soll ihre natürliche Begeisterung und Neugier für spannende Themen aus Naturwissenschaft und Technik nachhaltig wecken.“

(Redaktion)


 


 

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