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Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren

Bielefelderin Angelika Gemkow kämpft als Landesbehindertenbeauftragte für die Rechte behinderter Menschen

Soziale Energie aktivieren

Ihr großes Anliegen ist die Aktivierung sozialer Energie in der Gesellschaft. Deshalb zeichnet sie mit „Hut ab!“ Bürgerinnen und Bürger für besonderes bürgerschaftliches Engagement zugunsten behinderter Menschen aus. Ihr Projekt „Familienpate – Hilfe im Haus“ entsteht aus einer ähnlichen Motivation : „Seien wir ehrlich: Wir sind nicht vorbereitet auf die Kernfragen, die sich viele ältere Menschen stellen: Wer pflegt mich, wer hilft mir morgen? Mehr als 1,1 Millionen Menschen in NRW sind über 60 Jahre alt. Wir bauen heute mehr Rollatoren als Kinderfahrräder.“ Ältere und behinderte Menschen sollen zuhause wohnen können. „Familienpaten“ könnten die helfende und pflegende Familie unterstützen.

Im Jahr 2007 ist ihr Bericht „NRW ohne Barrieren“ erschienen. Auf 194 Seiten beleuchtet die Statistik die oft ernüchternde Wahrheit über das Leben behinderter Menschen in NRW. Angela Gemkow war es wichtig, dass Behinderte und ihre Angehörigen selbst zu Wort kommen und mit starken Bildern dafür zu sorgen, dass der Bericht nicht in den Schubladen verschwindet. Wer ihn liest, erkennt sehr schnell, dass es hier um Themen geht, die jeden von uns persönlich betreffen können. Denn jeder von uns kann der Behinderte von morgen sein.

(Redaktion)


 


 

Landesbehindertenbeauftragte
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Angelika Gemkow
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