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Test- und Präsentationsstrecke

Baugenehmigung für Bilster Berg Drive Resort erteilt

Behörde erteilt Betriebserlaubnis nach Bundesimmissionsschutzgesetz.

Der Kreis Höxter (NRW) hat die Genehmigung zum Bau und Betrieb des Bilster Berg Drive Resort in Bad Driburg nach §4 Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG) erteilt. Nach rund sechsjähriger Planungsphase können damit die Bauarbeiten für die 34 Mio. Euro Test- und Präsentationsstrecke, die ohne öffentliche Mittel finanziert wird, beginnen. „Jeder, der an diesem Projekt beteiligt ist, hat in den letzten Jahren unglaublich viel Arbeit und Herzblut in die Sache gesteckt“, sagt Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (50), Ideengeber und Geschäftsführer der Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG. „Wir haben immer an den Erfolg geglaubt. Heute ist ein bedeutender Tag für uns, unsere Gesellschafter, den Kreis Höxter und das Land Nordrhein-Westfalen.“

Das bestätigt auch Projektentwickler und Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp (38): „Dass uns die Genehmigung jetzt erteilt wurde, ist das Ergebnis konsequenter und hervorragender Zusammenarbeit eines Kreises absoluter Experten auf den verschiedensten Gebieten. Unser Dank gilt daher Hermann Tilke, der die Anlage entworfen hat, Dipl. Ingenieur Jens-Peter Huesmann vom Büro Drees & Huesmann aus Bielefeld, dessen absolut mangelloser Bebauungsplan dem Normenkontrollverfahren des Oberverwaltungsgerichts Münster vollumfänglich standgehalten hat sowie Prof. Edelbert Schaffert des Schalltechnikbüros BeSB aus Berlin für die Erstellung des Geräuschgutachtens. Der technische Projektleiter Hans-Joachim Pillich aus Recklinghausen brachte auf exzellente Weise seine jahrelange Erfahrung aus Großprojekten mit ein und wird auch den Bau der Anlage verantworten. Die für die Entscheidung durch den Kreis relevante Umsetzung der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen wurde vom Landwirtschaftsarchitekturbüro Kortemeier & Brokmann aus Herford umgesetzt und von Herrn Dr. Thomas Esser vom Kölner Büro für Faunistik aus bauökologischer Sicht begleitet und überwacht. Das gesamte Verfahren wurde bis zur Erteilung der Genehmigung auf hervorragende Weise von Rechtsanwalt Dr. Dieter Sellner von der Kanzlei Redeker, Sellner und Dahs aus Berlin und Rechtsanwalt Albrecht Wrede aus Rheda-Wiedenbrück begleitet. Dank auch an Dipl. Ing. Katrin Hummert vom Beratungsbüro Dr. Saumweber & Partner aus Düsseldorf, die zu jeder Zeit den Überblick über das umfangreiche Verfahren gewahrt hat.“

Der für die Genehmigung zuständige Kreis Höxter hatte in den letzten Monaten die Antragsunterlagen intensiv geprüft und schlussendlich für genehmigungsfähig erachtet. Der Bilster Berg ist eines der bedeutendsten strukturpolitischen Projekte für die Region, mit überregionaler Ausstrahlung. Sofern gehen wir davon aus, dass der Bilster Berg in Zukunft ein nachhaltiger Investitionsmotor für unseren Standort sein wird.“ Auch der Bürgermeister der Stadt Bad Driburg Burkhard Deppe ist höchst erfreut: „Ich freue mich sehr, dass das Bilster Berg Drive Resort realisiert wird. Eine Investition von 34 Mio. Euro ohne Fördermittel ist ein starkes Signal für unsere Stadt und das ganze Land. Wir freuen uns auf die zahlreichen neuen Gäste.“

Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG bereits über zwei Millionen Euro für die Umsetzung der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und die bauvorbereitenden Maßnahmen auf dem Gelände investiert. Diese Maßnahmen wurden ausschließlich von Unternehmen aus der Region durchgeführt. Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp bestätigt, dass auch beim Bau der Anlage Unternehmen aus dem Kreis berücksichtigt werden. „Wir werden den Bauauftrag nicht an ein Generalunternehmen vergeben, sondern haben Pakete geschnürt, die auch von kleineren Firmen gestemmt werden können. Wir haben immer vom wirtschaftlichen Nutzen des Bilster Berg Drive Resort für die Region gesprochen. Da ist diese Vorgehensweise nur konsequent“, betont von Glasenapp. Auch im späteren Betrieb wird das Bilster Berg Drive Resort für eine nachhaltige Belebung der regionalen Wirtschaft, vor allem der Hotellerie und Gastronomie sorgen, ist sich der Geschäftsführer sicher.

(Redaktion)


 


 

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