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Regierungsbilanz zur deutschen Einheit zeigt düstere Arbeitsmarktentwicklung im Osten

(dapd) In den 20 Jahren seit der deutschen Einigung hat sich der Arbeitsmarkt im Osten deutlich schlechter entwickelt als im Westen.

Wie die "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei berichtet, gingen zwischen 1992 und 2009 im Osten 1,5 Millionen sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs verloren. Das ist ein Abbau um 27 Prozent, gegenüber 11 Prozent im Westen. Nach dem Überblick der Bundesregierung entstanden selbst im Aufschwung nach 2005 bis zum Krisenjahr 2009 in den neuen Ländern kaum Vollzeitarbeitsplätze. Wie die offiziellen Daten weiter zeigten, schütze im Osten auch Bildung nicht vor Arbeitslosigkeit. Vielmehr hätten in den neuen Ländern zwei Drittel der Langzeitarbeitslosen eine Berufsausbildung. Im Westen treffe dies nur auf ein Drittel zu.

Die Arbeitsmarktexpertin der Linkspartei, Sabine Zimmermann, rief die Regierung auf, diesen "Erdrutsch bei den regulären Jobs" bei den Feiern zum Tag der Deutschen Einheit anzusprechen. Die Menschen in ganz Deutschland hätten ein Interesse an einem "wirtschaftspolitischen Kurswechsel", sagte Zimmermann der Zeitung.

(dapd )


 


 

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