Weitere Artikel
Digitale Wirtschaft

Berufseinsteiger - verzweifelt gesucht

Die digitale Wirtschaft in Deutschland verzeichnet eine große Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der Online-Branche profitieren.

Die drei Fachbereiche Projektmanagement, Informationstechnologie und Marketing/Vertrieb haben zur Zeit den größten Bedarf an qualifizierten Berufsanfängern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) in Kooperation mit der Macromedia Hochschule Hamburg (MHMK).Die Suche nach geeigneten Kandidaten gestaltet sich für rund drei Viertel der 240 befragten Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels als schwierig. Tanja Feller, BVDW-Geschäftsführerin: „In der digitalen Wirtschaft zählen neben Fachkenntnissen vor allem auch Soft Skills zu den wichtigsten Kriterien für die Einstellung von Berufsanfängern. Der Bedarf seitens der Unternehmen der digitalen Wirtschaft an Fachkräften ist hoch, so dass qualifizierte Berufsanfänger insgeheim als Gewinner auf dem Arbeitsmarkt gelten. Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass der beklagte Fachkräftemangel für das weitere Wachstum der digitalen Wirtschaft überwunden werden muss. Diese Fußfessel der gesamten Branche kann mit qualifizierten Angeboten in Aus- und Weiterbildung abgelegt werden.“

Hochschulabsolventen sind gefragt

Vor allem Berufseinsteiger mit einem Hochschulabschluss können auf dem Arbeitsmarkt der digitalen Wirtschaft profitieren. 76 Prozent der befragten Unternehmen der digitalen Wirtschaft fragen verstärkt Hochschulabsolventen nach. Hingegen liegt der Bedarf an Auszubildenden mit einem fertigen Abschluss bei nur 41 Prozent der Unternehmen deutlich niedriger. „Wir erleben immer noch eine rasche Entwicklung der Geschäftsmodelle, die miteinander kombiniert und damit auch immer komplexer werden. Ein klassisches Wirtschaftsstudium kann Berufseinsteiger für diese Branche kaum noch angemessen qualifizieren. Benötigt werden stattdessen spezifisch ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler, die sich bereits im Studium in der nötigen Tiefe mit den Besonderheiten digitaler Geschäftsmodelle beschäftigt haben. Wir müssen es schaffen, Jugendliche hierfür zu begeistern.“ sagt Prof. Dr. Philipp Riehm von der Macromedia Hochschule.


 


 

Bundesverband Digitale Wirtschaft
BVDW
Tanja Feller
Macromedia Hochschule
Philipp Riehm
Ausbildung
Weiterbildung
Studium
Sprachkenntnisse
Informatik
Projektmanagement
Berufseinsteiger
Fachkräftemangel

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Bundesverband Digitale Wirtschaft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: