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Geheimtipp in Rom

Casa Howard – Urlaub wie bei Freunden

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Sie wollen nach Rom, und haben keine Lust auf die ewig gleichen Drei- oder Viersternehotels? Dann gibt es eine echte Alternative – Casa Howard. Kein Hotel, keine Pension, irgendwie dazwischen. Und herrlich individuell.

Massimiliano Leonardi di Casalino ist sauer. Der Herr der beiden Casa Howard Guesthouses in Roms Zentrum hat gerade im Internet den Tripadvisor-Eintrag eines älteren amerikanischen Ehepaares gelesen: „Sie monieren, dass Ihnen kein Safe im Zimmer und kein Kofferservice zur Verfügung standen, und das sei ja wohl üblich für ein Viersternehaus. Dabei haben wir bewusst auf eine Klassifizierung verzichtet. Denn wir bieten Persönlichkeit und intime Individualität.“

Einzigartige Zimmer

Es ist aber wirklich nicht einfach, das Konzept hinter Casa Howard zu verstehen, wenn man es nicht erlebt hat. Angefangen haben der toskanische Graf und seine englische Frau Jenifer Howard 2000 mit einem Fünf-Zimmer Domizil in der Capo le Case, nur einen Steinwurf von der Spanischen Treppe und dem Shoppingdorado Roms entfernt. Jedes Zimmer ist dabei so einzigartig wie seine Gäste. Parkettböden, Kassettendecken, Ölgemälde und Antiquitäten sind die Pflicht. Wellnessduschen, Blumenbouquets und hohe lichte Räume die Kür. Die kleineren Zimmer, wie der White Room, verfügen zwar über kein Bad en suite. Dafür kann man aber mit Kimono und Slippern ausgestattet über den Flur huschen und sein privates Hamman besuchen.

Vertrauen ist die Basis

Frühstück wird bei Bedarf von der aufmerksamen und freundlichen Hausdame Christine im Zimmer serviert, und wenn abends der Sinn nach einem Glas Wein oder Champagner steht, liegt im Kühlschrank auf dem Flur alles bereit – ein Strich in der ausliegenden Liste genügt, Vertrauen ist die Basis. Christine hilft auch beim kostenlosen Internetzugang oder vermittelt auf Wunsch einen Guide, der den Gast einen Tag durch das Labyrinth der römischen Antike und Designerläden lotst. Urlaub wie bei Freunden!

Schwesterhaus in der Via Sistina

Dreimal um die Ecke liegt das Schwesterhaus von Capo le Case in der Via Sistina. Hier holten sich die Leonardis 2003 den bekannten römischen Designer Tommaso Ziffer ins Haus, der sich zuvor im nahe gelegenen Luxushotel de la Russie verwirklicht hatte. Und bei Zimmernamen wie Zebra Room oder Flower Room bekommt man schon einen ersten Eindruck von der opulenten Farbenpracht, die dem Besucher entgegenschlägt.

Casa Howard Florenz mit gleichem Konzept

Und um das jüngste Projekt Leonardis bestaunen zu können, nimmt man den Zug aus der ewigen Stadt in die nur 90 Minuten entfernte Kunstmetropole Florenz. Für das unweit der Piazza Santa Maria Novella gelegene Haus wurde 2005 der Turiner Architekt Fabrizio Cuniberto für die Umbau- und Renovierungsarbeiten gewonnen. Heute bietet Casa Howard Florenz Gästen die Auswahl zwischen zehn Zimmern, einem kleinen Appartement und zwei Suiten. Anderer Ort – gleiches Konzept. Oder wie es Massiliano Leonardi di Casalino ausdrückt: „Es ist wichtig, unterwegs von etwas Persönlichem umgeben zu sein!"

Informative Internetpräsenz

Einen hervorragenden Eindruck der drei Dependancen des Casa Howard lässt sich auf der Internetpräsenz www.casahoward.com gewinnen. Und im über 100 Seiten Onlinereiseführer zu Rom und Florenz finden sich Restaurant-, Shopping- und Kulturtipps neben vielen praktischen Informationen.

(Christian Handschell)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Casa Howard Blaues Zimmer
Bild Nr. 2 © Casa Howard Hammam


 

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Christian Handschell

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