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Junge Forscher auf die Bühne: Let’s Talk Science

Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing holt weltweiten FameLab-Wettbewerb nach Deutschland. Sieben Bundesländer suchen ab Januar 2012 Deutschlands FameLab-Sieger für das internationale Finale.

Was hat eine Frikadelle mit Insulin zu tun? Kann man die spannungsvolle Beziehung zwischen Halbleiter und Supraleiter mit einem roten Kuschelherz erklären? Oder Stammzellenforschung mit einem Straußenei? Kosmologie, Küchenutensilien und die Geschwindigkeiten des Universums, wie passt das zusammen? Beim weltweiten Talentwettbewerb „FameLab-Talking Science“ präsentieren junge Wissenschaftler ihre Forschung in spannenden drei Minuten – mit Sprachwitz, Wortgewalt und persönlicher Begeisterung – ohne Power Point oder spektakuläre Experimente. Erlaubt ist lediglich, was am Körper getragen werden kann.

Auf Initiative des Wissenschaftsbüros der Bielefeld Marketing GmbH findet dieser internationale Wettbewerb nun auch in Deutschland statt. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem British Council Germany und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft diesen renommierten Wettbewerb in Deutschland etablieren konnten“, erklärt Dr. Annette Klinkert, Leiterin des Wissenschaftsbüros. Nach einem erfolgreichen Start 2011 in den Städten Bielefeld, Hamburg, Karlsruhe, Lübeck und Potsdam nehmen 2012 bereits sieben Bundesländer am FameLab Germany teil: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg-Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein. „Ein großer Erfolg, der uns bestätigt, dass in der nationalen Wissenschaftsszene ein Bedarf nach neuen, ungewöhnlichen Formaten der Kommunikation mit der Öffentlichkeit besteht“, so Klinkert.

Und so funktioniert ein FameLab: Teilnehmen dürfen junge Wissenschaftler aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik, Geologie, Mathematik, Informatik, Psychologie oder Medizin. In den regionalen Vorentscheiden wählen hochkarätig besetzte Jurys live und vor großem Publikum jeweils zwei Landesvertreter für das nationale Finale in Bielefeld aus. Dort fällt am 31. März 2012 die Entscheidung, wer Deutschland beim Cheltenham Science Festival im Juni 2012 vertreten darf. Zu den internationalen Regeln des FameLab zählt, dass kein Vortrag länger als 3 Minuten sein darf und auf einer Fläche von einem Quadratmeter stattfinden muss.

Anders als z.B. beim „Science Slam“ stimmt nicht das Publikum über die Vorträge ab, sondern eine Jury aus renommierten Vertretern von Wissenschaft, Medien und Forschungsförderung. „Das öffentliche Feedback dieser Jury ist ein spannender und wertvoller Teil des FameLab-Wettbewerbs“, erklärt Johanna Leuner vom Wissenschaftsbüro. Schließlich geht es um „Content, Clarity und Charisma“, d.h. der vermittelte Inhalt muss wissenschaftlich korrekt und für jedermann verständlich sein und der Kandidat muss Publikum und Jury begeistern können. Das Publikum wählt schließlich unabhängig von der Jury seinen eigenen Favoriten zum Publikumsliebling!

Neben Rum und Ehre und geringen Preisgeldern gewinnen die Teilnehmer Know-How und Kontakte zu national anerkannten Wissenschaftskommunikatoren. Die Gewinner der regionalen FameLabs werden zu einer zweitägigen „Masterclass“ nach Berlin eingeladen, bei der sie von internationalen Trainern, u.a. von BBC Journalisten, in Präsentation und Rhetorik geschult werden. Der Deutsche Finalist gewinnt schließlich die Reise zum internationalen Finale beim Cheltenham Science Festival in England.

Renommierte Partner unterstützen das neue Format: So ist GEO als nationaler Medienpartner ebenso dabei wie die Helmholtz Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die Initiative „Wissenschaft im Dialog“. Die internationale Vernetzung mit FameLab-Austragungsorten weltweit übernimmt der British Council, national begleitet der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Entwicklung dieses jungen Wettbewerbs.

Der Wettbewerb FameLab-Talking Science fand erstmals 2005 im Rahmen des Cheltenham Science Festivals in Großbritannien statt. Ziel des neuen Formates war, wissenschaftlichem Nachwuchs ein Forum in der Öffentlichkeit zu geben und Fähigkeiten der Wissenschaftsvermittlung zu fördern. 2006 übernahm der British Council die Patronage über das Format und etablierte es vorerst in zehn weiteren Staaten. Mittlerweile führen über 20 Länder weltweit FameLab-Wettbewerbe durch. In den letzten Jahren hat sich dieser Wettbewerb international als eines der erfolgreichsten Formate für Wissenschaftskommunikation in den Bereichen Natur- und Technikwissenschaften etabliert und bewährt.

Das Wissenschaftsbüro der Bielefeld Marketing GmbH setzt mit der nationalen Organisation des FameLab Germany die Entwicklung neuer Formate der Wissenschaftskommunikation fort, die bereits durch das Science Festival „GENIALE – macht Euch schlau!“ für nationale Aufmerksamkeit sorgten.

Informationen und Videos von Teilnehmern aus anderen Bundesländern auch im Internet unter www.famelab-germany.de.
Termine FameLab Germany 2012:

16. Januar 2012 FameLab Schleswig-Holstein in Lübeck
20. Januar 2012 FameLab Baden-Württemberg in Karlsruhe
20. Januar 2012 FameLab Brandenburg-Berlin in Potsdam
24. Januar 2012 FameLab Sachsen in Leipzig
28. Januar 2012 FameLab Hamburg in Hamburg
28. Januar 2012 FameLab NRW in Bielefeld
14. Februar 2012 FameLab Bayern in München
17. + 18. März 2012 Masterclass in Berlin
31. März 2012 Finale des FameLab Germany in Bielefeld
voraus. 16. Juni 2012 Internationales Finale, Cheltenham Science-Festival

(Redaktion)


 


 

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