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CLAAS Stiftung

Nachwuchstalente aus sieben Ländern ausgezeichnet

Nachwuchstalente der Agrar- und Ingenieurwissenschaften sowie der Betriebswirtschaft wurden von der CLAAS Stiftung in Harsewinkel mit Stipendien und weiteren Preisen ausgezeichnet. Die Studierenden aus Bulgarien, Deutschland, England, den Niederlanden, Ungarn, Slowakei und Rumänien erhielten Preise in einem Gesamtwert von über 45.000 Euro.

Bereits am Vorabend trafen sich die Gewinner und Lehrende der Partnerhochschulen, um sich kennenzulernen und Kontakte auch zum wissenschaftlichen Nachwuchs aus anderen Ländern zu knüpfen. „Für uns als Stiftung sind diese informellen Treffen enorm wichtig, da wir so unser internationales Netzwerk mit Hochschulen und Kooperationspartnern weiter ausbauen können“, sagt Sylvia Looks vom Vorstand der CLAAS Stiftung.

Die nominierten Preisträger hielten Vorträge zu ihren eingereichten Bachelorarbeiten und erfuhren erst bei der Urkundenübergabe, welchen Preis sie gewonnen hatten. Helmut Claas, Vorsitzender des Kuratoriums der CLAAS Stiftung, überreichte die Urkunden persönlich und beglückwünschte die Preisträger.

Im Einzelnen wurden folgende Preise vergeben:

Stipendien:

Die Förderungen in Form des Helmut Claas-Stipendiums richten sich an Studierende der allgemeinen ingenieurwissenschaftlichen sowie der betriebswirtschaftlichen Studienfächer.

1. Preis: Philip Schierning, Student ökologischer Landwirtschaft an der Universität in Kassel, Witzenhausen, wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet, einem Stipendium in Höhe von 7.200 Euro. In seiner Bachelorarbeit hat er sich mit der Frage beschäftigt, wie verschiedene Weizensortenmischungen die Backqualität optimieren können.

2. Preis: Andreas Kopf, Maschinenbau-Student vom KIT (Karlsruher Institut für Technologie), durfte sich über den zweiten Platz und ein Preisgeld von 6.000 Euro freuen. Seine Bachelorarbeit schrieb er über die Optimierung von Verbrennungsmotoren.

3. Preis: Maximilian Springer von der Technischen Universität München kam auf dem dritten Platz, der mit 4.800 Euro dotiert ist. Er beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit damit, wie mobile Agrarroboter möglichst effizient für die Aussaat eingesetzt werden können.

4. Preis: Der vierte Preis in Höhe von 3.600 Euro ging an Thomas Sutton von der Harper Adams University. Sein Thema war die optimale Verbindung von Traktor und Anbaugeräten.

Bonuspreise:

Zusätzlich zu den Jahresstipendien wurden drei Bonuspreise im Wert von je 1.500 Euro verliehen. In der Rubrik „Internationalität“ wurde Sophie Lippmann von der Universität Kassel ausgezeichnet. In ihrer eingereichten Arbeit geht es um die Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in ländlichen, kleinstädtischen und großstädtischen Regionen in Afrika.

In der Kategorie „Technisches Engagement“ erhielt James Charnley von der Harper Adams University eine Auszeichnung für seine Arbeit, in der es um die Bedeutung von Markenwert bei der industriellen Kaufentscheidung landwirtschaftlicher Traktoren in UK geht.

Der Bonuspreis in der Kategorie „Marktmechanismus“ ging an Jan Fischer von der Universität Vechta. Er führte im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine Analyse und Bewertung von globalen Einkaufsstrategien für Agrarrohstoffe am Beispiel der Kaffeeindustrie durch.

Internationale Studierenden-Preise:

Die Internationalen Studierenden Preise im Wert von je 4.500 Euro erhielten Studierende der Banat Universität für Agrarwissenschaften Timisoara (Rumänien), der Universität für Technik und Wirtschaft Budapest (Ungarn), der Wageningen Universität (Niederlande), der Universität für Landwirtschaft Nitra (Slowakei) und der Angel-Kantschew-Universität Russe (Bulgarien).

(Redaktion)


 


 

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