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Die großen Cloud-Dienste im Vergleich

Glaubt man der Werbung, geht bei mobiler Internet-Nutzung ohne Cloud nichts mehr. Tatschlich kann einem die Cloud das Leben erleichtern. Doch nicht jedes Konzept eignet sich für jeden Zweck. Die Fachzeitschrift c’t hat Cloud-Dienste unter die Lupe genommen.

Wer Smartphone und Tablet synchron halten will, ist mit den Cloud-Diensten des jeweiligen Betriebs-system- Herstellers gut bedient. Als Alternative bieten sich Dienste wie das Telekom Mediencenter oder Microsofts Skydrive an, die 25 GByte-Speicher zur freien Verfügung offerieren, schreibt die Computerzeitschrift c't in ihrer aktuellen Ausgabe. Apple, Google, Microsoft und Telekom haben kostenlose Cloud-Dienste im Angebot. Bei Apple und Google beschränkt sich die Cloud jedoch nicht auf reinen Online-Speicher. Dieser ist gekoppelt an einzelne Dienste zur Verwaltung von Fotos, Musik, E-Mail und Terminen. Microsoft und Telekom sind weniger dienstorientiert und stellen dem Anwender 25 GByte Speicher zur Verfügung. "Wer sich frei entscheiden kann, für den ist das Angebot der Telekom vielleicht die bessere Alternative", sagt c’t-Redakteur Axel Kossel. Man muss nicht mal Telekom-Kunde sein, um den großzügigen Online-Speicher und die Funktionen zu nutzen. Die Möglichkeit, Dokumente in der Cloud zu erzeugen oder dort zu bearbeiten, bieten wiederum nur Google und Microsoft.

Vorsicht ist geboten

Trotz aller Attraktivität der Dienste kann man nicht ausschließen, dass Daten in der Cloud durch Mitarbeiter oder technische Pannen in falsche Hände geraten. "Um die Kontrolle zu behalten, sollten Anwender ihre Daten möglichst verschlüsselt in die Cloud geben", rät Axel Kossel. Vorsicht geboten ist auch beim Umgang mit Daten Dritter, beispielsweise aus dem Adressbuch. Firmen mit Sitz in den USA oder allgemein weit weg vom europäischen Datenschutzrecht, die dort auch ihre Rechenzentren betreiben, räumen sich oft weitreichende Nutzungs- oder Weitergaberechte ein. Sie geben Daten auch schneller an Geheimdienste und Behörden weiter, als das hierzulande möglich wäre. Unter diesen Gesichtspunkten sind Daten bei deutschen Anbietern daher besser aufgehoben.

(Redaktion)


 


 

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