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DIW Berlin

Schwaches Wachstum nur vorübergehender Dämpfer

Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal nur um 0,1 Prozent gewachsen.

 „Das ist zwar ein deutlicher Dämpfer, bedeutet aber kein Ende des Aufschwungs“, urteilt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Der Trend weist in der Industrie weiterhin aufwärts, wenngleich sich ein Tempoverlust abzeichnet.“ Für das Gesamtjahr 2011 dürfte das Wachstum nach Einschätzung des DIW Berlin bei rund drei Prozent liegen und damit nur wenig unter dem Rekordwachstum des vergangenen Jahres.

„Die Exporte sind zuletzt nicht mehr ganz so kräftig gestiegen, bleiben aber eine Stütze des Wachstums“, erläutert der DIW-Konjunkturchef. Gleichzeitig haben die Importe stärker zugelegt. Dies dürfte auch an den niedrigeren Rohstoffpreisen liegen, die die Unternehmen genutzt haben, um ihre Lager aufzufüllen. „Vor allem aber spiegeln die hohen Importe die gute Binnenkonjunktur in Deutschland wider“, so Fichtner weiter. „Gerade die starke Investitionstätigkeit hat die Einfuhren angekurbelt.“

Die Konsumnachfrage hat dagegen nach Einschätzung des DIW nur mäßig zum Wachstum im zweiten Quartal beigetragen. „Der Konsum lief zuletzt wegen der stark gestiegenen Preise in Deutschland schwach“, ergänzte DIW-Konjunkturexperte Simon Junker. „In der zweiten Jahreshälfte werden aber die sinkende Inflation und anziehende Löhne den privaten Verbrauch stützen.“

(Redaktion)


 


 

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