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Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen bewirkt Paradigmenwechsel in der deutschen Bau- und Immobilienwirtschaft

Mit der Vorstellung des Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen im Juni 2008 durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V. sowie durch die Präsentation der ersten Pilotzertifizierungen anlässlich der BAU 2009 wurde das Thema Nachhaltigkeit, das ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte beinhaltet, sowohl für die gesamte Bau- und Immobilienwirtschaft, als auch im Bewusstsein der Öffentlichkeit neu definiert.

Das DGNB Zertifikat eröffnet die Möglichkeit einer ganzheitlichen Bilanzierung von Bauprojekten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Hierzu ist es notwendig neben dem Energiebedarf, der durch die Gebäudenutzung entsteht, auch den Ressourcen- und Energieverbrauch bei der Herstellung der Baumaterialien sowie deren Lebensdauer, Umwelt- und Belastungseinflüsse, Erhaltungsaufwendungen, Rückbaufähigkeit und Recyclingprozesse ganzheitlich und über den gesamten Lebenszyklus des Bauobjekts zu betrachten. Um eine derart ganzheitliche Beurteilung der Nachhaltigkeit von Bauprojekten vornehmen zu können, müssen die verwendeten Bauprodukte gemäß IBU (Institut Bauen und Umwelt e.V.) Umweltdeklaration ISO 14025 zertifiziert sein.

Erstes IBU-Zertifikat für Kaldewei

Kaldewei hat als erster Badausstatter den umfangreichen Analyseprozess durchlaufen und diese entsprechende IBU Umweltdeklaration für seine Produkte erhalten. Die erfolgreiche Zertifizierung der Produkte des europäischen Marktführers für Badewannen basiert dabei auf der konsequenten Umsetzung der Marken- und Materialphilosophie. Alle Bade- und Duschwannen aus 3,5 Millimeter Kaldewei Stahl-Email sind zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Das westfälische Traditionsunternehmen gewährt dabei auf alle Bade- und Duschwannen eine 30jährige Garantie – ein Aspekt, der unter Nachhaltigkeits- und Kostengesichtspunkten gleichermaßen von Bedeutung ist. Darüber hinaus lassen sich die Kaldewei-Produkte zu 100% recyceln. „Im Rahmen dieses Prozesses entfällt die weitere Auftrennung von Stahl und Email“, erklärt Kaldewei-Kommunikationschef Martin Koch, „sodass das vielfach bei anderen Werkstoffen zu beobachtende ,downcycling` vermieden werden kann.“ Bade- und Duschwannen von Kaldewei werden am Ende ihres Produktlebenszyklus als Rohstoffe direkt wieder zur Stahlherstellung genutzt.

Vorbildliche Umweltbilanz

Auch der Vergleich einer 3,5 Millimeter Kaldewei Stahl-Email Bade- oder Duschwanne mit einer durchschnittlichen Acrylwanne unterstreicht die vorbildliche Umweltbilanz von Stahl-Email. Die Auswertung zentraler Kennziffern wie zum Beispiel Primärenergiebedarf, Treibhauspotential und Versauerungspotential verdeutlicht, dass unter Aspekten der Nachhaltigkeit Stahl-Email deutliche Vorteile gegenüber Acryl aufweist.

(Redaktion)


 


 

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