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Personalschefs spähen Bewerber aus

Datenschutz - Bewerberdaten im Internet

Wer sich um eine Stelle bewirkt, wird von Personalschefs ausgespäht. Sie wollen wissen, was der Kandidat, die Kandidatin mit anderen diskutiert, bequatscht und kommentiert, wenn er oder sie glaubt, ganz privat zu sein.

 Natürlich können wir mit Abscheu und Entsetzen reagieren, nach dem Staat rufen, der sich um besseren Datenschutz zu kümmern habe. Oder - besser - den Spieß umdrehen, die Personalschefs austricksen. Wer mal Bänker werden will, schwärmt in StudiVZ von Boni und komplex strukturierten Wertpapieren. Angehende Kfz-Mechatroniker diskutieren in Facebook über Hybridantrieb und synthetisches Langlauf-Öl. Da werden sich die Personalschefs verdutzt die Augen reiben, wenn sie beim Ausspähen von Bewerbern im Internet nur noch auf lauter smarte, leistungsbereite Typen stoßen. Müssen sie sich doch wieder ein persönliches Bild von den Bewerbern machen - wie altmodisch und unbequem.

(ots / Ostsee-Zeitung)


 


 

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