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DAX geht fester in den Handel

Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag nach kräftigen Abschlägen in den vergangenen Tagen gestärkt in den Handel gegangen. Bis 9.15 Uhr stieg der Leitindex DAX leicht um 0,3 Prozent auf 4229 Punkte. Der MDAX gewann 0,9 Prozent auf 4793 Zähler, und der TecDax legte 2,5 Prozent auf 442 Punkte zu.

Zuvor hatte sich an der New Yorker Wall Street am Donnerstag die Talfahrt der Kurse fortgesetzt. Teilnehmer bemühten diverse Superlative, um das Ausmaß des Rückgangs zu beschreiben. Der Dow-Jones-Index verlor 5,6 Prozent auf 7552 Punkte. Der Nasdaq-Composite fiel um 5,1 Prozent auf 1316 Zähler.

Zunächst hätten Fundamentaldaten aus der Wirtschaft den Handel belastet, sagten Marktteilnehmer. Zunehmend machten sich aber auch Deflationsängste breit, was sich im einbrechenden Ölpreis widerspiegele. Zudem rücke ein «Doomsday-Szenario» in den Fokus, das heißt ein mögliches Ende von Unternehmen wie Ford oder General Motors. Vereinzelt sei sogar von einer drohenden Depression die Rede.

Positiv waren hingegen die Vorgaben aus Asien. Zudem kündigte die japanische Regierung an, Schritte gegen die derzeitige starke Schwankungsanfälligkeit der heimischen Aktienmärkte prüfen zu wollen.

Der Euro wurde am Morgen leichter bei 1,2520 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Vortag einen Referenzkurs von 1,2542 Dollar festgestellt. Halte die Verunsicherung an den Finanzmärkten jedoch an, könne ein neues Tief des Euro zum Dollar nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

Im DAX stiegen zu Handelsbeginn nach kräftigen Abschlägen am Vortag Hypo Real Estate. Die Aktien gewannen 9,9 Prozent auf 2,30 Euro. Münchener Rück stiegen um 3,7 Prozent auf 101,61 Euro. Auch Commerzbank und Infineon notierten fester. Einbußen mussten hingegen Volkswagen hinnehmen und verloren 3,5 Prozent auf 337,99 Euro. Fresenius sanken um 2,1 Prozent auf 34,24 Euro.

In der zweiten Reihe gewannen allen voran ProSiebenSat.1 7,6 Prozent auf 1,55 Euro. Aareal Bank stiegen um 4,9 Prozent auf 5,61 Euro. Auch Klöckner & Co. und Heidelberger Druckmaschinen waren gefragt. Auf der anderen Seite verloren HeidelbergCement 2,0 Prozent auf 32,42 Euro. Rhön-Klinikum gaben 1,3 Prozent auf 15,76 Euro ab.

Im TecDAX gingen Conergy mit deutlichen Aufschlägen in den Handel. Die Papiere kletterten um 9,7 Prozent auf 1,69 Euro. Nordex verteuerte sich um 6,5 Prozent auf 9,15 Euro. Auch Solarworld und Manz Automation legten zu. Von den drei Verlierern am Morgen mussten Singulus mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 2,56 Euro die kräftigsten Abschläge hinnehmen.

(Redaktion)


 


 

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