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Dax startet mit leichten Gewinnen in die Woche

Die US-Börsen blieben zu Wochenbeginn feiertagsbedingt geschlossen. Bei den heute zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten wird insbesondere der Empire-State-Index von Interesse sein. Im Konsens wird eine Steigerung auf 18,0 nach 15,92 in der Vorperiode erwartet.

Quartalsberichte werden u.a. von Whole Foods Market, Abercrombie & Fitch, Genuine Parts, Kraft Foods, Qwest und Waste Management vorgelegt. Unseren charttechnischen Blick wollen wir heute auf den Dow Jones Transport-Index richten. Zunächst sticht der am Freitag ausgebildete Dragonfly-Doji ins Auge. An der Stelle seines Auftretens ist dieser als positiv zu bewerten, da der vorhandene „Kaufdruck“ durch die lange Lunte zum Ausdruck kommt. In der Folge ist ein Test des Fibonacci-Retracements bei 3.940 Zählern zu erwarten. Sollte ein Ausbruch nach oben gelingen, wofür auch Dreh des Stochastic-Momentum-Index spricht, würde die nächste Kurszielmarke 4.002 Punkte lauten. Analog dazu sind entsprechende Kursgewinne auch für den Leitindex einzukalkulieren.

Der deutsche Aktienhandel war gestern von relativ geringen Volumen geprägt, was angesichts des US-Feiertags nicht verwunderlich war. Die frühen Kursgewinne, welche den Dax in der Spitze auf 5.547 Zähler klettern ließen konnten aber nicht gänzlich gehalten werden. Schlussendlich war ein kleines Plus von 0,19 % auf 5.511 Punkte zu verbuchen. Nach anfänglichem Zögern waren die Aktien von MAN gefragt. Zuvor hatte der Konzern von einem überraschend hohen Nachsteuer-Verlust berichtet. Hingegen konnte der operative Geschäftsverlauf überzeugen. Daneben standen Siemens (+0,98 %), Allianz (+0,81 %), und K+S (+1,55 %) in der Gunst der Anleger. Verkauft wurden Aktien von Infineon, 2,38 % ging es für das Papier nach unten. Heute werden hierzulande die ZEW-Konjunkturerwartungen in den Blickpunkt rücken. Wir gehen davon aus, dass mit einem Rückgang zu rechnen ist.

Enttäuschende Fundamentaldaten wie die Industrieproduktion und das BIP und nicht zuletzt die Unsicherheiten über den Ausgang der Griechenland-Frage schlagen sich zunehmend auf die Stimmung der Marktteilnehmer nieder. Wichtig wird sein, dass zumindest bei der Lagebeurteilung das niedrige Niveau gehalten werden kann. Die Vorgaben für den heutigen Handelsstart (von den asiatischen Börsen aber auch der etwas festere Euro) fallen positiv aus, so dass der Deutsche Aktienindex freundlich starten wird. Aus charttechnischer Sicht ist der Dax weiter in einem Konsolidierungsmuster. Dies ist solange der Fall, bis die Widerstandsmarken bei 5.586 bzw. 5.734 Punkten über- oder das letzte Impulstief bei 5.429 Zählern unterschritten werden. Da nach wie vor die übergeordneten Abwärtstrends intakt sind, ist nach wie vor die Wahrscheinlichkeit, dass sich der laufende Trend fortsetzt, größer. Unterstützungen lassen sich dann bei 5.357, 5.314 und 5.278 Punkten definieren.

Weitere Informationen unter: www.helaba.de

Quelle: Helaba Volkswirtschaft / Research

(Redaktion)


 


 

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