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Bundesagentur für Arbeit

Defizit wächst wegen sinkender Arbeitskräftenachfrage

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Talfahrt haben im ersten Quartal ein Loch von rund vier Milliarden Euro in die Kasse der Bundesagentur für Arbeit gerissen. Grund: Zum elften Mal in Folge sank der Stellenindex (BA-X) und immer mehr Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit, was für die Agentur Mehrkosten bedeutet.

Den wegen der Beitragssatz-Senkung deutlich geschrumpften Einnahmen hätten gestiegene Mehrausgaben gegenübergestanden, heißt es im BA-Finanzbericht. Und die Lage könnte sich noch verschärfen, denn morgen stellt die BA die Arbeitsmarktdaten für April vor.

Nach BA-Angaben fällt die Arbeitskräftenachfrage seit elf Monaten kontinuierlich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt der Index im April mit 33 Punkten im Minus. Damit liege die Arbeitskräftenachfrage mittlerweile unter dem Niveau vom Frühjahr 2006, teilte die BA weiter mit. In den kommenden Monaten sei deshalb mit einem weiteren Beschäftigungsrückgang zu rechnen.

(Redaktion)


 


 

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