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Automobil 2009

Der Pessimismus und die Unsicherheit müssen weg

Krise, Unsicherheit und Angst um das Ersparte – Die Wirtschaftslage der vergangenen Monate hat für viele negative Schlagzeilen in den Medien und Zukunftsängste bei den Menschen gesorgt. Vor allem die Autohersteller und Händler haben dies zu spüren bekommen.

Wenn am 13. Februar in Freiburg zum 24. Mal die „Automobil“ die größte Neuwagen Informations- und Verkaufsschau, startet, dann steht auch hier die Frage im Raum, ob die Messe an Erfolge früherer Jahre anknüpfen kann. Dieter Rüd, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Autohäuser und langjährige Partner der Messe Freiburg bei der Organisation der „Automobil“, sieht jedoch auch künftig gute Chancen für diese Messe.

Gespräch mit Dieter Rüd:

Herr Rüd, von den Autobauern haben wir zuletzt viele Hiobsbotschaften gehört, wie ist denn die Stimmung bei den Händlern in der Region?

Da ist schon eine Unsicherheit spürbar, vor allem bei den kleineren Autohäusern. Die Verschrottungsprämie, die der Bund verabschiedet hat, wird den Markt sicher kurzfristig beleben. Wir müssen aber auch sehen, dass es mittelfristig weniger Händler geben wird: Die Deutschen werden immer älter, die Alten kaufen aber weniger Autos und die Jungen tendieren eher zu Kleinwagen. Dazu kommt der immer besser ausgebaute ÖPNV, der die Menschen unabhängiger vom Auto macht. Über kurz oder lang wird der Markt sich wohl bei 2,8 Millionen Neuwagen in Deutschland im Jahr einpendeln. Dafür sind aber definitiv zu viele Händler am Markt.

Macht es da überhaupt noch Sinn, sich auf einer Messe wie der „Automobil“ zu präsentieren?

Unbedingt! Diese Messe war bisher immer ein Erfolgsgarant für die Autohäuser! Davon bin ich auch in diesem Jahr überzeugt, es ist gerade richtig und wichtig auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Markt Präsenz zu zeigen. Für den Handel war das Jahr 2008 insgesamt nicht schlecht und wir erinnern uns noch gut, wie zufrieden viele Händler vor einem Jahr mit der „Automobil“ waren. Die Messe hat einen guten Anteil am Erfolg der beteiligten Händler und damit auch heute ihre Berechtigung. Oder, um es mit Henry Ford zu sagen: „Wer nicht wirbt, der stirbt!“

Das klingt sehr kämpferisch, oder?

Sicher. Auch wenn es zum Beispiel im Segment der gehobenen Mittelklasse derzeit schwer ist, Autos zu verkaufen, wollen wir als Händler in Freiburg doch auch ein Zeichen setzen: Die Deutschen haben noch nie so viel Geld auf die Bank gelegt, wie zurzeit. Die Menschen sind unsicher und haben Zukunftsängste. Gegen diese Angst und den derzeit herrschenden Pessimismus beim Verbraucher und im Handel wollen wir mit der „Automobil“ ein Gegengewicht in die Waagschale werfen!


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