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CeBIT 2009

Der «Terminator» will mit neuen Technologien die Welt retten

(ddp-nrd). Noch bevor der echte «Terminator» alias Arnold Schwarzenegger mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag zum Rundgang über die weltgrößte Computermesse CeBIT in Hannover aufbricht, sorgt eine Pappfigur seiner bekannten Hollywood-Rolle bereits für Aufregung. Die Figur sei nicht erwünscht, heißt es zur Begründung, als Mitarbeiter den «Terminator» hastig vom Stand der kalifornischen Firma Aberdeen TeamCalifornia wegrollen. Dabei präsentierte sich Schwarzenegger bereits am Montagabend bei der offiziellen Eröffnung der Messe an der Seite von Merkel in «Terminator»-Manier und verabschiedete die Kanzlerin mit dem berühmten Satz «Hasta la vista, Baby». Beim Rundgang am Dienstag schlüpfte er erneut in diese Rolle.

Während der 61 Jahre alte Schwarzenegger früher als «Terminator» im Film gegen das Böse kämpfen und die Welt retten konnte, hat der gebürtige Österreicher heute als Gouverneur des US-Bundesstaates Kaliforniens - dem diesjährigen Partnerland der CeBIT - neue Möglichkeiten. Das Böse in Gestalt von Treibhausgasen will er mit den unter anderem auf der CeBIT vorgestellten neuen Technologien bekämpfen. Die können «uns alle retten». Denn sie würden es ermöglichen, Treibhausgase effektiv zu reduzieren und Strom zu sparen, sagt Schwarzenegger.

Auf dem mehr als zweistündigen Rundgang werden Schwarzenegger dann auch zahlreiche Erfindungen zum Erreichen dieses Zieles präsentiert. An den Ständen von insgesamt einem Dutzend Firmen in zahlreichen Messehallen legt das Duo Merkel und Schwarzenegger Zwischenstopps ein und wird dabei von einer ganzen Horde von Fotografen, Kamerateams und Redakteuren verfolgt. «Ich fühle mich wie in Cannes bei den Filmfestivals», kommentiert Schwarzenegger das Blitzlichtgewitter.

Neben der Reduktion von Treibhausgasen sind auch eine bessere Breitbandversorgung, Innovationen zum Energiesparen und neue multimediale Technologien immer wiederkehrende Themen auf dem Rundgang. So präsentiert etwa Raumfahrtexperte Thomas Reiter am Stand von IQ Wireless eine Kamera, die in Wäldern mögliche Brände überwachen soll und auch für die Raumfahrt eingesetzt werden kann. Bei Vodafone drehen sich die Gespräche mehr um die Breitbandversorgung und das neueste Google-Handy, auf dem Merkel ein Podcast von sich selbst begutachten kann.

Am Stand von Intel lernen die Kanzlerin und der Gouverneur auf einem riesigen Bildschirm das Büro der Zukunft kennen, das vollkommen «ohne Papierkram» auskommt. Über den Kommentar, das die Möbel alle aus Österreich stammen, schaut Schwarzenegger zwar erst irritiert doch lässt sich dann schließlich auch zu einem Lachen hinreißen. Als Dank für ihr Interesse erhält die Kanzlerin hier einen kleinen Prozessor in der Größe einer Streichholzschachtel geschenkt, der mit der neuesten Intel-Technologie arbeitet. Der «Terminator» geht dagegen leer aus.

Beim Stand der Telekom endet schließlich die Runde des Duos. Merkel resümiert, dass sie bei ihrem Rundgang einige «beeindruckende Beispiele» gesehen hat, «wie wir mit einem vernünftigen Energiemanagement zwischen 30 und 50 Prozent Strom einsparen können.» Sie unterstreicht, dass oft unterschätzt werde, dass auch im Bereich der Innovations- und Kommunikationstechnologie viel Strom gebraucht und eingespart werden könne. An ihren Begleiter Schwarzenegger appelliert die Kanzlerin letztlich noch, dass er doch unbedingt wieder nach Hannover kommen soll. Schwarzenegger zeigt sich erfreut und lässt noch einmal den «Terminator» sprechen: «I will be back».

Von ddp.djn-Korrespondentin Yasmin Schulten

(ddp)


 


 

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