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Unzufriedenheit im Beruf

Deutsche scheuen den Jobwechsel

Jeder dritte Deutsche ist mit seinem Job unzufrieden. Schuld sind dabei häufig fehlende berufliche Perspektiven. Da jedoch ein Berufswechsel gerade in Krisenzeiten für die Mehrheit nicht in Frage kommt, planen viele durch Zusatzqualifikationen in neue Aufgabenfelder vorzustoßen.

So wollen sich in den nächsten zwei Jahren 31 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland durch eine Fortbildung weiterqualifizieren. „Vor allem ein berufsbegleitendes Studium hat sich als Karrieresprungbrett bewährt“, sagt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Northern Business School (NBS). „Denn mit einem Hochschulabschluss im Rücken können sich Unzufriedene nachhaltig für Führungspositionen und anspruchsvollere Aufgaben empfehlen.“ An der Hamburger NBS studieren beispielsweise Berufstätige und Auszubildende nach Feierabend unter anderem Betriebswirtschaft, Logistik oder Immobilienmanagement.

Ein berufsbegleitendes Studium zahlt sich dabei aus: Etwa jedes zweite Unternehmen belohnt den akademischen Abschluss seiner Mitarbeiter mit einer Gehaltserhöhung, weiteren 40 Prozent wird ein besserer Posten oder ein Abteilungswechsel angeboten, so eine aktuelle Studie. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine Befragung unter Absolventen nebenberuflicher Studiengänge: 60 Prozent der Ehemaligen bekleiden nach ihrem Studium eine leitende Position. Die Mehrheit verdient mehr als 50.000 Euro im Jahr. Fünf Prozent erzielen sogar ein Einkommen von mehr als 125.000 Euro.

Doch nicht alle berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote sind gleichermaßen geeignet. Nach Empfehlung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung sollten Studieninteressierte vor allem auf den Nutzen und die Praxisnähe der Inhalte, die Lehrqualität sowie den ergänzenden Service des Anbieters achten. Darüber hinaus sollten sich Interessierte stets ein eigenes Bild von der Weiterbildungseinrichtung machen, raten die Experten.

(openpr / EHRENSACHE Consulting)


 


 

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