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Deutschland profitiert nicht ausreichend von Arbeitsmigration

Wie eine Studie des Arbeitsmarkt- und Berufsforschungsinstituts (IAB) aus Nürnberg zeigt, erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt in der erweiterten EU seit 2004 um 24 Milliarden Euro. Aufgrund von Zuwanderungsbeschränkungen hatte Deutschland an dieser Migration und damit auch an den positiven Auswirkungen für das BIP nur einen geringen Anteil – dabei könnte sich gerade eine Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes langfristig positiv auswirken.

Die Migration aus den osteuropäischen Beitrittsländern wird das Bruttoinlandsprodukt bis 2011 abermals um knapp 22 Milliarden Euro steigen lassen, so die IAB-Studie. Dieser Prozess ließe sich bei Einführung der Freizügigkeit in allen EU-Mitgliedsstaaten noch verstärken. Von einem Anstieg der Zuwanderung würde auch in Deutschland langfristig die einheimische Bevölkerung profitieren, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Höchstens ein kurzfristiger und geringer Anstieg der Arbeitslosigkeit um 0,06 Prozent wäre die Folge – langfristig bliebe die Quote jedoch konstant.

In den Jahren 2004 bis 2007 hatten unterschiedliche Anwendungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit in den verschiedenen Staaten der EU zu einer stark unterschiedlichen regionalen Verteilung der Migration geführt. Rund 70 Prozent der Migranten aus den acht osteuropäischen Beitrittsländern wanderten in diesem Zeitraum nach Großbritannien und Irland ein. Diese Länder hatten ihre Einreisebeschränkungen gleich zu Beginn der Osterweiterung gelockert.


(Redaktion)


 


 

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