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Jahresausblick 2009

Die größten ausländischen Arbeitsplatz-Streicher in deutschen Unternehmen

Ausländische Konzerne und Finanzinvestoren planen, bei deutschen Unternehmen rund 12.500 Arbeitsplätze abzubauen. Dies ergibt eine Marktanalyse des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung, Hamburg. Vor allem US-amerikanische Gesellschaften gehören zu den größten Stellenstreichern in 2009: Auf ihr Konto geht rund ein Drittel aller Arbeitsplatzverluste. Finanzdienstleister fallen unterdessen kaum auf. Nur die italienische Unicredit und die Schweizer Bâloise sind inder Liste der größten ausländischen Arbeitsplatzvernichter präsent - dafür aber gleich mit 2.300 bis 2.800 weniger Mitarbeitern bei ihren deutschen Tochtergesellschaften.

Diese ausländische Gesellschaften bauen bei einem deutschen
Unternehmen so viele Stellen ab:

  • Unicredit, Italien, HVB, 2.000 bis 2.500
  • Tedrive Holding, Niederlande,Tedrive,1.500
  • Hewlett Packard, USA, EDS Operations Services, 1.150
  • NXP Semiconductors, Niederlande, NXP Semiconductors, 850
  • Siemens/Fujitsu, Deutschland/Japan, Fujitsu Siemens Computers, 700
  • Wynnchurch Capital, USA, Henniges-Automotive, rund 700
  • Avaya, USA, Avaya, 609
  • Arcelor-Mittal, Luxemburg, Arcelor-Mittal, 600
    Wabco, Belgien, Wabco,600
  • DuPont, USA, DuPont, 500
    Nokia, Siemens Networks, Finnland, Nokia Siemens Networks (NSN), 500
  • TDK, Japan, Epcos, 422
  • Bâloise, Schweiz, Deutscher Ring/Basler Versicherung, 300
  • Johnson Controls,USA, Johnson Controls, 290
  • Koninklijke Philips Electronics, kurz Philips, Niederlande,
    Philips Healthcare Deutschland, 250
    Hewlett Packard, USA, Hewlett Packard, 250
  • OC Oerlikon Corporation, Schweiz, Oerlikon Schlafhorst, 240
  • Ford, USA, Ford, 200
  • AB Volvo, Schweden, Volvo Construction Equipment, 155
  • eBay, USA, eBay Deutschland,ca 100
    Motorola, USA, Motorola, ca 100
  • HestaTex, Schweiz, Schiesser,hoher zweistelliger Bereich
  • Fujifilm, Japan, Fujifilm Recording Media, 75
  • Cognetas, Großbritannien, ixetic, 50
  • Anheuser-Busch InBev, Belgien, Spatenbräu, ca 40
  • Textron, USA, Kautex Textron, 35
  • Starbucks, USA, Starbucks, 22

Für die Marktanalyse wurden Medienberichte im Zeitraum vom 1. August bis zum 19. Dezember 2008 durch das IMWF Institut für Management- und
Wirtschaftsforschung ausgewertet.

Das IMWF- Institut für Management- und Wirtschaftsforschung - wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die
Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintegrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessierter Unternehmen geknüpft werden.

Quelle: nstitut für Management- und Wirtschaftsforschung

(Redaktion)


 


 

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