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Zum Weltwassertag

Die Stiftung Warentest spürt Schadstoffe auf

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Auf seine Bedeutung und Notwendigkeit wird auch dieses Jahr wieder am 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen "Tag des Wassers" aufmerksam gemacht. Wie sieht es mit der Sauberkeit des deutschen Trinkwassers aus?

Seit 1. Dezember 2003 darf ein Liter Trinkwasser höchstens 25 Mikrogramm Blei enthalten. Doch auch nach diesem Zeitpunkt eingesandte und analysierte Proben zeigten, dass der Bleianteil des kühlen Nasses in vielen Regionen Deutschlands noch immer über dem Grenzwert liegt. Es besteht also weiterhin Handlungsbedarf. Die Stiftung Warentest analysiert deshalb Wasserproben auf bedenkliche Schwermetalle.

Vor allem Blei kann die lebensnotwendige Erfrischung aus der Leitung belasten und die Gesundheit gefährden. Alte Bleileitungen und Armaturen sind die Hauptgründe dafür. Allein von den Hausanschlussleitungen, die von den Hauptwasserleitungen ins Haus führen, sind Zehntausende noch aus Blei. Gerade nach langem Stehen in den Rohren können sich Schwermetalle im Wasser anreichern. Wird dieses Wasser getrunken oder werden damit Lebensmittel zubereitet, kann es Gesundheitsschäden hervorrufen. Unter anderem wird die Blutbildung und Intelligenzentwicklung von Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern beeinträchtigt.

Die Wasseranalyse der Stiftung Warentest untersucht für 28 Euro Trinkwasser auf Blei, Kadmium, Kupfer und Zink. Nach Ausfüllen des Teilnahmekupons folgt die Zusendung einer Probeentnahmeflasche sowie einer ausführlichen Anleitung mit Fragebogen. Das Ergebnis samt Beurteilung bringt Klarheit über mögliche Belastungen.

(Redaktion)


 


 

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