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DIW Studie

Armutsrisiko in Deutschland steigt: Kinder und junge Erwachsene besonders betroffen

Höhere Hartz-IV-Sätze lindern zwar akute Einkommensdefizite...

Obwohl der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze seit 1993 und auch das 2007 eingeführte Elterngeld Wirkung zeigen, bleiben Kinder und Jugendliche einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Eine Anhebung der Hartz-IV-Sätze kann zwar den akuten Einkommensbedarf der Betroffenen decken, trifft aber nach Auffassung der Wissenschaftler nicht den Kern des Problems. Das gelte auch für die jüngste Anhebung des Kindergelds nach dem Gießkannenprinzip. „Hier mangelt es an Zielgenauigkeit“, so Grabka.

...zielgruppengenaue Maßnahmen können aber Ursachen von Armut erreichen

„Finanzielle Unterstützung allein bekämpft zwar Symptome, kuriert aber nicht die Ursachen von Armut“, so die Autoren der DIW-Studie. Sie fordern einen auf die Zielgruppe zugeschnittenen Mix aus finanzieller und nicht-finanzieller Unterstützung. „Investitionen in Betreuungseinrichtungen und in die Verbesserung der Erwerbschancen für Alleinerziehende und Eltern junger Kinder könnten hier effektiver wirken.“

(Redaktion)


 


 

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Joachim Frick
Alleinerziehende

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