Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Aktuell News
Weitere Artikel
E-Commerce

Kaufbereitschaft im Internet ist ungebrochen

Dank starker Zuwächse im E-Commerce wuchs der Versand- und Online-Handel in Deutschland im Jahr 2009 um 1,7 Prozent auf einen Gesamtumsatz von 29,1 Mrd. Euro (2008: 28,6 Mrd.). Damit legte die Branche ein weiteres Mal gegen den allgemeinen Trend im Einzelhandel zu.

Der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel stieg dabei auf das neue Rekordhoch von 7,4 Prozent (Vorjahr: 7,2 Prozent). Diese Zahlen hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) heute auf seiner Auftaktpressekonferenz 2010 in Hamburg bekanntgegeben. Die Daten basieren auf der repräsentativen Verbraucherstudie "Distanzhandel in Deutschland 2009", die das Forschungsinstitut TNS Infratest zum vierten Mal im Auftrag des bvh durchgeführt hat. "Wir sind sehr froh, dass sich unsere Jahresprognose bestätigt hat", sagte Thomas Lipke, Mitglied im Vorstand und Vorsitzender des Arbeitskreises E-Commerce im Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) sowie Geschäftsführer des Hamburger Multi-Channel-Versenders Globetrotter Ausrüstung.

53,3 Prozent des Branchenumsatzes kommen über das Web

Erstmals in der Geschichte des Versand- und Online-Handels erzielte die Branche im Jahr 2009 über 50 Prozent - um genau zu sein: 53,3 Prozent - ihres Umsatzes über das Internet. Der Online-Umsatz mit Waren legte damit stärker als erwartet zu und wuchs um rund 16 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro (Prognose für 2009: +15 Prozent auf 15,4 Mrd. Euro). Der Umsatzanteil der klassischen Bestellwege Telefon, Brief oder Fax sank gleichzeitig auf 40,9 Prozent (2008: 46,5 Prozent). "Der Wareneinkauf per Internet dominiert das Versandgeschäft", sagte Lipke, "das Wachstum im Online-Handel übertraf unsere Erwartungen leicht".

Starker Anstieg der Online-Bestellungen bei den über 60-Jährigen (28% Nutzung)

Das Internet ist nicht nur der umsatzträchtigste Bestellweg für die Versender, sondern auch der meist genutzte. Insgesamt orderten im Jahr 2009 61 Prozent (Vorjahr: 51 Prozent) aller Versandkunden ihre Wunschwaren über das Internet. Online-Shoppen ist in Deutschland längst nicht mehr nur eine Sache der jungen Leute: Bei den über 60-Jährigen stieg der Anteil der Online-Besteller von 19 Prozent in 2008 auf 28 Prozent in 2009, bei den 50- bis 59-Jährigen kletterte er von 43 auf 58 Prozent. "Wir gehen davon aus, dass sich das Internet als Bestellweg zukünftig über alle Altersgruppen hinweg als DER Einkaufskanal etablieren wird und somit weiteres Wachstum in den kommenden Jahren zu erwarten ist", sagte Lipke.

Frauen bestellen erstmals mehrheitlich online (53% Nutzung)

Frauen greifen erstmals lieber zur Computer-Maus als zu Telefon oder Stift: Bestellten im Jahr 2008 noch 43 Prozent aller Frauen ihre Wunschartikel per Web, waren es 2009 schon 53 Prozent. Die Beliebtheit des Internets steigt also über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg - was den Versandhandel in den kommenden Jahren weiter beflügeln wird.

Der gedruckte Katalog spielt trotz des Trends zum E-Commerce eine große Rolle für den Online-Kauf. 67 Prozent aller Internet-Kunden informierten sich vor der Bestellung eines Produkts zunächst im Katalog des Versenders. Dabei kommt Print auch bei jüngeren Kunden gut an. 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzten vor dem Online-Kauf Kataloge. Diese bleiben damit auch im Online-Zeitalter ein festes Fundament des Versandgeschäfts.


 


 

Bestellung
Einkaufen
Handel
Internet
Versandhandel
Dienstleistungen
Versender
Umsatz
Web
E-Commerce
Online-Handel
Internet-Händlern
Ausgaben
Bundesverband
Online-Umsatz
Gesamtumsatz
Waren
Katalog

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Bestellung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: