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ECE will Hertie-Standorte zu Shopping-Centern machen

Der Hamburger Shopping-Center-Spezialist ECE (Einkaufs-Center-Entwicklung) möchte offenbar einen Teil der Hertie-Standorte zu Einkaufszentren weiterentwickeln. Derzeit prüfe das Unternehmen alle 72 Standorte der angeschlagenen Kaufhauskette Hertie, sagte der ECE Development-Geschäftsführer Jan Röttgers der Fachzeitschrift «TextilWirtschaft» laut Vorabbericht vom Montag. Am Ende könnten zehn Standorte interessant sein, vielleicht aber auch 20. Die Essener Warenhauskette Hertie hatte am 31. Dezember Insolvenz angemeldet.

Man interessiere sich vor allem für Standorte, die durch den Zukauf benachbarter Immobilien und Grundstücke erweitert werden können, sagte Röttgers. Nach seinen Angaben bietet Hertie-Eigentümer Dawnay Day die Standorte bereits seit vorigem Jahr auf dem Markt an. Während man anfangs nur ganze Pakete abgeben wollte, seien mittlerweile auch einzelne Häuser zu haben. Über konkrete Standorte wollte Röttgers sich nach Angaben des Blattes nicht äußern. Mit ersten Entscheidungen rechnet er frühestens im Oktober. Spekuliert wird der Zeitschrift zufolge über die Standorte Wilhelmshaven und Detmold. In Wilhelmshaven ist Dawnay Day nicht nur Eigentümer der Hertie-Immobilie, sondern auch der Nordseepassage.

ECE (Hauptbahnhof Leipzig, Potsdamer Platz Arkaden, Altmarkt-Galerie Dresden) befindet sich im Besitz der Familie Otto. Seit 2000 wird das Unternehmen von Alexander Otto geführt und entwickelt innerstädtische Shopping-Center. Überdies realisiert das Unternehmen Verkehrsimmobilien, Logistikzentren, Firmenzentralen sowie Bürokomplexe.

(Redaktion)


 


 

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