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IG Metall

Einigung über ersten Haustarifvertrag im Kfz-Handwerk

Nach den erfolglosen Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag im nordrhein-westfälischen Kfz-Handwerk hat die Industriegewerkschaft (IG) Metall einen ersten Haustarifvertrag abgeschlossen. Wie die IG Metall in Düsseldorf mitteilte, wurde für die 460 Beschäftigten eines Bonner Autohauses ein Tarifabschluss erzielt. Tarifeinigungen in weiteren Betrieben stünden in den kommenden Tag vor dem Abschluss, hieß es.

Der Haustarifvertrag für das Bonner Unternehmen sieht eine rückwirkende Einkommenserhöhung von 2,5 Prozent ab dem 1. April 2008 vor. In zwei weiteren Stufen wird das Einkommen am 1. Dezember 2008 und am 1. Dezember 2009 um jeweils zwei Prozent angehoben. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende Februar 2010.

Mit den Haustarifverträgen will die IG Metall Tarifabschlüsse in der Branche erreichen, nachdem die Arbeitgebervertretung, die Landesvereinigung des Kraftfahrzeuggewerbes NRW, im vergangenen Monat ihre Auflösung als Tarifpartei beschlossen hatte. Die für den Folgetag vereinbarte sechste Verhandlungsrunde war damit geplatzt. Ein Flächentarifvertrag mit der IG Metall kam nicht zustande.

In den vorherigen Verhandlungsrunden hatte die Gewerkschaft eine Einkommenssteigerung von fünf Prozent für die 85 000 Beschäftigten des Kfz-Handwerks gefordert. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine stufenweise Anhebung der Entgelte um 6,5 Prozent bis zum 1. Dezember 2009 angeboten. Streit hatte sich vor allem an der Frage der längeren Wochenarbeitszeit entzündet.

(Redaktion)


 

 

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