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Studie/ GfK TEMAX

Elektrogerätemarkt trotz Krise robust

Fotomarkt: Entwicklung der Teilmärkte gespalten

Ganz im Gegensatz dazu kämpft der Fotomarkt weiterhin mit einem Preisverfall, vor allem bei den Hauptumsatzträgern, den digitalen Kompakt- und Spiegelreflexkameras. Von der wachsende Verbreitung und dem steigenden Absatz von digitalen Spiegelreflexkameras profitiert jedoch der Zubehörmarkt mit Wechselobjektiven, Blitzgeräten und ähnlichem. Sehr stark zulegen konnten zudem digitale Bilderrahmen, bei denen sinkende Preise durch das Mengenwachstum mehr als ausgeglichen wurden. Insgesamt jedoch liegt der Fotomarkt mit -6,8 (erstes Quartal) und -6,5 (zweites Quartal) weiter deutlich im Minus.

Office Equipment: fast zweistellige Verluste

Der Umsatz im Bereich Office Equipment & Consumables (Bürogeräte und Verbrauchsmaterialien) sank im zweiten Quartal um 9,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Dabei verloren fast alle beobachteten Warengruppen an Wert. Lediglich das Subsegment Multifunktionale Geräte mit Lasertechnologie wies ein leichtes Umsatzplus auf. Dass die umsatzstärkste Warengruppe der Druckerkartuschen verlor, ist insbesondere auf Verluste bei den gewerblichen Kunden zurückzuführen. Vergleichsweise stark vom Rückgang betroffen waren im zweiten Quartal zudem Beamer. Dies liegt jedoch an den hohen Gewinnen im Jahr 2008, die durch die Fußball-EM verbucht werden konnten.

Unterhaltungselektronik: Fußballfreie Zeiten verursachen Minus

Das sportliche Großereignis im vergangenen Jahr wirkte sich direkt auf die Zahlen im Bereich Unterhaltungselektronik aus. So waren im zweiten Quartal 2008 die Umsätze um 19,2 Prozent angestiegen. Vor allem Flachbildfernseher wurden massiv nachgefragt. Im Vergleich dazu gingen die Unterhaltungselektronikumsätze im zweiten Quartal 2009 um 11,4 Prozent zurück (Gesamthalbjahr: -0,4 Prozent). Vergleicht man das zweite Quartal 2009 jedoch mit 2007, liegt heute immer noch ein Plus von fast 6 Prozent vor.

Telekommunikation: Erholung setzt sich nicht fort

Die leichte Erholung, die der Bereich Telekommunikation zuletzt erlebt hat, setzt sich in den Monaten April bis Juni nicht fort. Im Vergleich zum Vorjahresquartal büßte der Markt 15,3 Prozent ein. Dies bedeutet einen Rückfall in die stark negativen Wachstumsraten des Jahres 2008. Insbesondere die Verluste bei Mobiltelefonen prägen das negative Quartalsergebnis. Zwar geht der Trend hin zu höherwertigen Smartphones und Touchscreen-Mobiltelefonen, doch die Mengen- und Wertverluste wurden dadurch nicht aufgefangen.


 


 

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