Sie sind hier: Startseite Ostwestfalen-Lippe Aktuell News
Weitere Artikel
ELENA

Länder fordern Nachbesserungen

Das neue Meldeverfahren ELENA stellt eine Gefahr für den Datenschutz dar. Die Bundesländer fordern die Regierung daher auf, ELENA zu überprüfen und im Hinblick auf den Datenschutz nachzubessern.

Am 1. Januar 2010 fiel der Startschuss für den Elektronischen Entgeltnachweis (ELENA). So soll Papier gespart und Meldeverfahren vereinfacht werden.

Am 12. Februar 2010,forderten die Bundesländer im Bundesrat die Regierung auf, das neue Meldeverfahren ELENA und die damit verbundene Datenbank zu entschärfen und im Hinblick auf den Datenschutz auf das Sammeln überflüssiger Daten zu verzichten. Auch Gewerkschaften und Datenschützer sehen in ELENA eine Gefahr für den Datenschutz. FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger erklärte, alle ELENA-Regeln sollten mit Blick auf den Datenschutz der Arbeitnehmer überprüft werden. Die zuständige Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat erste Nachbesserungen zugesagt.

ELENA verpflichtet Arbeitgeber, Daten von bis zu 40 Millionen Arbeitnehmern zu deren Einkommen, Fehlzeiten, Abmahnungen oder möglichen Fehlverhalten elektronisch zentral zu speichern. Die zentral gespeicherten Daten sollen bis 2012 die Papierakten ersetzen. Arbeitgeber erstellen jährlich etwa 60 Millionen Bescheinigungen über Einkommen und Beschäftigung ihrer Mitarbeiter - dies betrifft etwa Bezieher von Eltern-, Wohn- oder Arbeitslosengeld. Diese Daten werden bisher per Hand eingegeben, ausgedruckt und von Ämtern zur Bewilligung von Sozialleistungen wieder per Hand in den Rechner eingegeben.  

Quelle: haufe.de 

(Redaktion)


 


 

Datenschutz
ELENA
Daten
Meldeverfahren
Arbeitgeber
Gefahr
Nachbesserungen
Bundesländer
Regierung
Regelung
Elektronischer Entgeltnachweis

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Datenschutz" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: